Bioshock 2 - Test
Bio ist recyclebar
Für die einzelnen Waffen, die neben dem Bohrer und den Plasmiden zum Einsatz kommen, gibt es verschiedene Munitionstypen, die je nach Gegner gewechselt werden sollten. Zur Auswahl stehen neben einer Nietenpistole und einem Maschinengewehr auch eine Shotgun oder später sogar eine Art moderne Armbrust für kleine Lanzen, mit der sich die Gegner wie eine Notiz an die Wand pinnen lassen. Die Lanzen kann man wieder aufnehmen, wodurch man hautnah miterleben kann, dass die Schwerkraft auch in der Stadt auf dem Meeresgrund die Leichen zum Boden zieht.
Die Waffen lassen sich mit zunehmendem Fortschritt immer wieder an Upgrade-Stationen verbessern, wodurch sie an Schussgeschwindigkeit, Präzision oder Durchschlagskraft gewinnen. Das Verbessern der Waffen und das Aufwerten der Plasmide ist in jedem Fall wichtig, da ihr euch sonst schnell mit der Situation konfrontiert seht, dass euch in einem größeren Gefecht die Munition ausgeht. Genau das ist einer der Punkte, die Bioshock 2 zu einem Ego-Shooter machen, der sich neben der wunderbar erzählten Geschichte und der schon fast angsteinflößenden Atmosphäre auch im Gameplay von der Konkurrenz absetzt.
Die Kombination aus den Plasmiden und geballter Feuerkraft ist notwendig, um die Kämpfe heil zu überstehen. Denn sind die Gegner auch noch so berauscht oder verrückt, hängen sie an ihrem Leben und versuchen sich kurz vor dem Tod des Öfteren dem Kampf zu entziehen und sich an einer Erste-Hilfe-Station zu heilen. Hier kommt eine weitere wichtige Fähigkeit des Big Daddies ins Spiel: das Hacken verschiedener Terminals. Hackt ihr die Erste-Hilfe-Station bevor sich dort ein Gegner heilen will, geht es ihm danach schlechter als zuvor – statt der erhofften Linderung sprüht ihm die Maschine eine schöne Ladung Säure ins Gesicht, die dem verwundeten Kontrahenten schnell den Rest gibt. Neben den Erste-Hilfe-Terminals lassen sich auch Geschütztürme oder Security-Bots hacken, die einem mit ihrer Feuerkraft zu Seite stehen.
Bioshock 2 setzt nicht auf eine Hochglanzgrafik, die die Konkurrenten in den Schatten stellt, sondern schafft es vielmehr, durch die Komposition einzelner Effekte mit der Atmosphäre zu spielen. So wird ein Szenario erschaffen, das so erschütternd und düster wirkt, dass sich bestimmt nicht alle potentiellen Ego-Taucher mit diesem Spiel anfreunden können. Der Sound untermalt die spannungsgeladene Unterwasserwelt auf eine Art und Weise, wie sie seines gleichen sucht. Dabei wird das beim Spielen aufkommende Gefühl nicht durch einzelne Schockmomente ausgelöst. Vielmehr entsteht kontinuierlich eine Stimmung, die euch von Anfang bis Ende in einen Bann aus Gewalt, Brutalität und einem Haufen schräger Vögel zieht. Und das alles mit jeder Menge Liebe zum Detail, wodurch es sich wunderbar von der Masse des Genres absetzt.
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aRGh
10.02.2010, 19:24 Uhr
nizzie
10.02.2010, 18:37 Uhr
Meine kommt erst am 20sten rum, dafür dann aber Bioshock 2, Mass Effect 2 und AvP2010 - das werden herrliche Semesterferien. :D
aRGh
10.02.2010, 00:36 Uhr
Für mich nen 1a plus, weil ich die Atmosphäre einfach nur super fand, lieber an den ersten Teil erinnern wie das ich aufeinmal durch neues enttäuscht werde ;D
meine UK Bestellung sollte ja morgen ankommen, freu mich drauf.
Driman
08.02.2010, 19:04 Uhr
Valve
08.02.2010, 19:03 Uhr
na ja, mich hat schon teil eins gelangweilt.
Warbird00
08.02.2010, 18:33 Uhr