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Test zum Spiel: Battlestations Midway Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS2, XBox, XBox 360
Release:
PC: 09. Februar 2007
XBox 360: 09. Februar 2007
Status:
Released
Publisher:
Eidos
Entwickler:
SCi
Genre:
Simulationsspiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
battlestations.net
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Das letzte Gefecht! 1
Neuste: 17.02.2007 16:37
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Daniel Dyba | 14.02.2007, 15:24 Uhr

Battlestations Midway - Test
Das letzte Gefecht!

1 Wertung

Mit Battlestations Midway bringt der Publisher Eidos ein Spiel auf den Markt, das sowohl Strategie als auch Action verbinden soll. Wir haben herausgefunden, ob das auch geglückt ist.
Kaum ein Monat vergeht in dem kein Spiel auf den Markt kommt, welches sich rund um den Krieg dreht. Dabei wird in den meisten Fällen der zweite Weltkrieg auserkoren, der für die Videospielindustrie auch nach unzähligen Versoftungen nicht langweilig zu werden scheint. Aus dem jeweiligen Krieg wird dann zumeist ein zentrales Gefecht als Thema bestimmt. In dem Spiel Battlestations Midway geht es zweifelsohne um die Schlacht um Midway, wie es der Name schon sagt. Der Spieler darf den Krieg dabei aus der Perspektive des Charakters Henry Walker nacherleben, der von der Schlacht um Pearl Harbor bis zum letzten Gefecht mit dabei ist. Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich spannend, aber dafür kann man sich über nett animierte Zwischensequenzen freuen, die in regelmäßigen Abständen abgespielt werden und einem das Geschehen näher bringen. An dieser Stelle tut sich aber auch gleich ein kleiner Kritikpunkt hervor, denn in den Sequenzen gibt es lediglich eine englische Sprachausgabe. Dafür wurden sämtliche Texte in der deutschen Sprache gehalten, so dass man sich ohne Probleme zurechtfinden kann.

Wenn zahlreiche Einheiten in den Kampf ziehen gibt es viel Action. Dennoch muss man den Überblick bewahren um die Schlacht zu gewinnen.

Das Herzstück von Battlestations Midway ist ohne jede Frage die US-Kampagne. Bevor sich der Spieler aber dorthin begibt, sollte man auf jeden Fall die sogenannte Marineakademie besuchen. Sie dient als Tutorial und bringt einem alles bei, was für den Spielverlauf gebraucht wird. Die Entwickler gehen hier noch etwas weiter, denn entgegen den meisten Titeln geht es in dieser Einführung äußerst ausführlich zur Sache. Es wird wirklich jede Einzelheit und alle möglichen Situationen durchgesprochen, so dass Anfänger keine Angst haben müssen. Dennoch ist das Tutorial für geübte Spieler etwas langatmig, doch am Ende wird man mit einigen Gamerscorepunkten für die Geduld belohnt. Komischerweise wird einem in der Akademie alles von einer deutschen Stimme erklärt, was in den sonstigen Missionen nicht mehr der Fall ist. Ist dieser Abschnitt abgeschlossen, steht der normalen Kampagne nichts mehr im Wege. Nun muss nur noch einer von drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gewählt werden und es kann endlich losgehen.

Das Spielprinzip von diesem Titel ist äußerst durchdacht und lässt sich auf den ersten Blick mit einer Mischung aus Action und Strategie beschreiben. Abgesehen davon kann man sich über viel Abwechslung freuen, denn es geht nicht nur mit dem Flugzeug in den Kampf, sondern auch mit Schiffen und U-Booten. Das ist sicherlich ungewöhnlich, was dem Titel einen gewissen Reiz gibt. Am Anfang einer Mission wird meistens mit einer vorgegeben Zahl an Einheiten von den drei aufgezählten Gefährten gestartet, wobei die U-Boote eher selten auftauchen. Das Besondere ist aber, dass der Spieler nicht Platz an einem bestimmten Steuerpult nehmen muss, denn es bleibt einem völlig frei überlassen zwischen den verfügbaren Einheiten per Knopfdruck hin und her zu wechseln. Stürzt ein Flugzeug ab oder wird ein Schlachtschiff versenkt wird dieser Verlust ohne zu zögern akzeptiert und es kann zum nächsten beweglichen Objekt gehen ohne, dass die Mission zu Ende ist. Trotzdem sind die Herausforderungen keinesfalls einfach - eher im Gegenteil, denn der Schwierigkeitsgrad scheint teilweise etwas unausgewogen zu sein. So kann es schon mal vorkommen, dass man 20 Minuten an einer einzelnen Mission sitzt und der Spieler dann verliert, weil ein unersetzbares Schiff oder ähnliches zerstört wurde. Solche Situationen arten leider häufig in Frust aus, was klare Abstriche im Bereich des Gameplays gibt.

Die Schiffe werden ständig von Flugzeugen mit Bomben angegriffen. An dieser Stelle hilft nur die Verteidigung.

Die Missionsziele selbst sind - wie so oft üblich in Kriegsspielen - nicht unbedingt abwechslungsreich. Häufig müssen bestimmte Flugzeugträger versenkt oder gewisse Objekte beschützt werden. Der Spaß wird aber wie bereits erwähnt durch die Vielfalt der steuerbaren Gefährte garantiert. Das ist aber noch lange nicht alles was Battlestations Midway in petto hat. Zusätzlich kann der Titel zahlreiche taktische Inhalte verbuchen, denn es werden einem unglaublich viele Möglichkeiten geboten alles zu administrieren. Hat man einen Flugzeugträger oder gar einen ganzen Flughafen zur Verfügung, können sämtliche Einstellungen über die Fliegerstaffeln getroffen werden. Wie viele Jäger, Bomber oder sonstige Flieger an das Rollfeld fahren bleibt einem selbst überlassen. Ebenso sieht es mit der Bewaffnung der Maschinen aus. Zwar wirkt dies zu Beginn alles etwas viel, doch besonders wenn man das Tutorial durchlaufen hat, kommt man nach kurzer Zeit mit allen Komponenten klar und kann sich auf den jeweiligen Gegner einstellen.

1 Wertung




Das letzte Gefecht! Kommentare (1)

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Bullseye

17.02.2007, 16:37 Uhr

Das Spiel mag ganz gut sein, aber aufgrund der beschissenen Gamespy Registration total für die Tonne!

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