BattleForge - Test
Strategie nach Karten
Kartentricks in Echtzeit
Szenen wie diese werden euch durch den gesamten Spielverlauf von Battleforge begleiten. Das jüngste Werk von Phenomic – die Erfinder der Spellforce-Serie – bietet euch ebenso dynamische wie taktisch tiefgreifende Gefechte. Ganz ehrlich: Selbst die actiongeladenen Schlachten von Dawn of War 2 muten im direkten Vergleich wie ein schnarchiges Kriegsgetümmel an. Das liegt gleich an mehreren Faktoren. Zum einen sind die Partien von Battleforge prinzipiell auf Geschwindigkeit und schnelles Handeln ausgelegt. Langwierigen Basisbau oder Zeit raubenden Abbau von Rohstoffen sucht ihr in diesem Spiel (fast) vergeblich. Der Kampf steht im Vordergrund und davon gibt es reichlich. Eine weitere Besonderheit ist die Art und Weise, in der ihr Einheiten rekrutiert bzw. in das Spielgeschehen schickt. Anstatt Schützen, Schwertträger oder Zauberkundige in einer Kaserne auzubilden, schickt ihr sie direkt per Mausklick an den Ort des Geschehens.
Dabei kommt das eingangs bereits erwähnte Sammelkartenprinzip zum Einsatz, das einige von euch sicherlich schon von Magic. The Gathering und ähnlichen Spielen kennen dürften. Aus einem Pool von über 150 Karten aus vier verschiedenen Kategorien (Eis, Feuer, Schatten und Natur) stellt ihr euch vor jeder Mission ein sogenanntes Deck mit 16 Karten zusammen. Schon alleine die Auswahl der Karten ist aufgrund der schier unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten eine kleine Wissenschaft für sich. Das macht einen enormen Reiz des Spiels aus, ist aber gleichzeitig auch einer der größten Kritikpunkte. Trotz eines umfangreichen Tutorials müsst ihr euch mal stundenlang durch alle Karten „wühlen“, um diese mitsamt all ihrer Eigenarten kennenzulernen. Denn erst mit dem passenden Know-How könnt ihr das ganze Potenzial der Decks ausschöpfen.
Gerade Einsteiger werden sich von der enormen Menge an Informationen sicherlich erschlagen fühlen. Wer sich jedoch durchbeißt, darf aus dem vollen Taktikfass schöpfen. Einen etwas faden Beigeschmack hinterlässt übrigens das Prinzip rund um die Booster-Packs. Mithilfe von echtem Geld könnt ihr euch weitere Karten-Pakete hinzukaufen und somit die Auswahl vergrößern. Zwar ergibt sich dadurch – unseren bisherigen Testläufen zufolge – kein entscheidender Vorteil, doch immerhin erhalten die Käufer gegenüber anderen einen Mehrwert – gerade in Multiplayer-Partien etwas haarig.
Strategie nach Karten Kommentare (0) 
Mehr zu BattleForge:
-
News: Renegade-Edition erscheint im August (13 News insgesamt)





Fan werden
Newsletter 
RSS 


