BattleForge - Preview
Mehr als bloße Kartentricks
Derartige Szenarien sind in BattleForge keine Seltenheit. Es gibt keinen Basenbau, keine Starttruppen. Egal ob Kreaturen, Gebäude oder Zauber - alles wird mittels Karten ausgespielt, wobei auch die Gebäude nicht produzierender Natur sind, sondern direkt ins Geschehen eingreifen, wobei ihr schon vor Spielstart euer Deck basteln könnt. Dieses kann bis zu zwanzig Karten enthalten, mit denen ihr im Laufe der Mission oder des Gefechts auf das Geschehen einwirkt. Moment! Mission oder Gefecht? Ist BattleForge nicht ein reines Onlinespiel? Ja, das ist richtig, dennoch schafft das Spiel einen großartigen Spagat zwischen PvP und PvE, denn beide Fraktionen werden bedient. Duellanten können sich in Ranglistenspielen eins gegen eins oder zwei gegen zwei gegeneinander behaupten oder im Sparring-Bereich außerhalb der Rangliste ihr Können unter Beweis stellen. Jene Spieler, die eher kooperatives Gameplay bevorzugen, können in einer durchaus stimmigen (wenn auch kurzen) Kampagne und je nach Mission alleine, zu zweit, viert oder gar zu zwölft in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden PvE betreiben.
Stell dir vor, es ist Krieg und keiner weiß warum
Die Hintergrundgeschichte ist zwar nur ein klassischer Aufhänger, aber sehr detailliert ausgearbeitet. Schade nur, dass die meisten Spieler vom tragischen Schicksal der verschwundenen Götter und der Aufgabe der Himmelsfürsten (= Spieler) nur sehr wenig mitbekommen werden, wenn sich die Präsentation bis zum Release nicht deutlich ändert. Cutscenes gibt es nämlich keine. Die Hintergrundgeschichte sowie alle Details der Handlung können in einem virtuellen Schmöker nachgelesen werden. Mit dem Meistern von Missionen werden neue Handlungsstränge in diesem Buch freigeschaltet. Beim Spielen selbst werdet ihr jedoch relativ informationsarm in die Szenarien hineingestoßen, so dass sich fehlendes Hintergrundwissen negativ auf die Atmosphäre auswirkt. Ich empfehle allen PvE'lern daher, sich wirklich die Zeit zu nehmen und die Geschichte durchzulesen, auch wenn das einen ganz schönen Zeitaufwand mit sich bringt.
Die Gebäude, die ihr bauen könnt, greifen aktiv ins Geschehen ein - wie dieser Turm - oder bringen euch temporär diverse Boni.
Widmen wir uns jedoch wieder dem Spiel selbst. Wie bereits erwähnt dreht sich alles um euer Kartendeck. Klar ist, dass ihr die Karten nicht einfach willkürlich ausspielen könnt, und daher muss es eine Form von Ressourcen geben. Prinzipiell gibt es in BattleForge nur eine: Energie. Sie bestimmt, wie viele Einheiten ihr ausspielen könnt. Ein Trupp Skelettkrieger kostet etwa 50 Energiepunkte. Für satte 240 gibt es den Todesstrahler. Dafür müsst ihr auf den Maps verstreute Quellen einnehmen, damit ihr mit mehr Energie pro Sekunde versorgt werdet. Allerdings könnt ihr nicht von Beginn an alle Karten ausspielen. Ähnlich wie in Magic mit den verschiedenfarbigen Mana-Quellen habt ihr hier eroberbare Monumente, denen ihr beim Aufbau ein Element zuweisen könnt. Für die Skelettkrieger braucht ihr etwa nur ein Schatten-Monument. Ihr könnt sie also von Beginn an ausspielen. Der Todesstrahler hingegen benötigt drei Schatten-Monumente plus eines von beliebigem Element und ist daher erst im Endspiel zu finden. Außerdem ist für jede Karte festgelegt, wie oft ihr sie ausspielen könnt. Bei den knochigen Kerlen etwa könnt ihr fünf Trupps beschwören. Danach wird die Karte nicht wertlos, aber sie durchläuft bei jeder weiteren Beschwörung eine Aufladephase. Erst mit Upgrades könnt ihr diese Zahlen erhöhen, dazu jedoch später mehr.
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TheRaPitoR
08.03.2009, 12:46 Uhr
ich fänd 5€ angemessener
Zunaba
05.03.2009, 16:23 Uhr
magic ftw :P
Arkitan
05.03.2009, 14:53 Uhr
Hyphistos
05.03.2009, 06:20 Uhr
Arkitan
04.03.2009, 23:10 Uhr
Schließe mich mal bambus an, das Spiel ist gay(Preise, System, Look, alles).
Ich dachte eigtl. diese yughiho zeiten sind vorbei, aber aus ein paar Idioten können sie bestimmt Geld rauskriegen.
Hyphistos
04.03.2009, 21:44 Uhr
KennyM
04.03.2009, 20:04 Uhr