Battlefield Heroes - Interview
Shooter im Comicpelz - Executive Producer im Interview
Ben Cousins: Es gibt sowohl jede Menge Gemeinsamkeiten als auch viele Unterschiede. Es ist immer noch ein großes, offenes Schlachtfeld. Ihr könnt euch als Infanterie-Einheit einen Tank krallen und ihn fahren. Wenn ihr keine Lust mehr habt, könnt ihr ihn einfach stehen lassen, in ein Flugzeug steigen und per Fallschirm die Mücke machen. Ihr könnt in einem teambasierten Spiel Flaggen erobern und werdet auch auf die typischen Battlefield-Klassen treffen, die allesamt ihre besondere Rolle erfüllen.
Auch in Heroes dürft ihr wieder in diversen Fahrzeugen Platz nehmen und beispielsweise als Unheil bringender Flieger den Himmel mit Blei schwängern.
OnlineWelten: Auf den ersten Blick fällt vor allem der beißende Kontrast zwischen dem bunten Comiclook und dem weniger fröhlichen Kriegsszenario auf. Inwiefern war das beabsichtigt? Welcher Sinn steckt dahinter?
Ben Cousins: Interessante Frage. Battlefield-Spiele müssen einfach auf dem Schlachtfeld stattfinden; sonst wären es ja keine echten Battlefield-Spiele. Wir wussten also, dass wir dafür auf ein Kriegsszenario zurückgreifen würden. Die ersten Titel der Serie schlugen zunächst sehr ernste Töne an und versetzten den Spieler in ein realitätsnahes Setting. Für mich stand das jedoch im Kontrast zum Spaß, den man beim Spielen hat. Und Heroes ist einfach Spaß; es ist chaotisch, überraschend, verrückt. Selbst wenn man einen Flieger mit dem Fallschirm verlässt, fühlt sich das Spiel eher wie ein witziger Tom & Jerry-Cartoon an. Deswegen entschieden wir uns dazu, das bewährte Battlefield-Gameplay zu übernehmen und dem Spiel dieses comichafte Aussehen zu verpassen. Dabei heraus kam eine cartoonartige Abbildung des Krieges. Wenn Heroes eine Nachricht übermittelt, dann die, dass sich viele andere Kriegsspiele zu ernst nehmen.
OnlineWelten: Versprecht ihr euch von diesem ... sagen wir mal ... sehr fröhlichen Look auch eine niedrigere Alterseinstufung? Gerade Spieler in Deutschland haben ja immer wieder mit den Tücken geschnittener Software zu kämpfen.
Ben Cousins: Es gibt kein Blut und keine Ragdoll-Effekte. Wir ließen uns zwar vom Zweiten Weltkrieg inspirieren, wollten aber nicht unbedingt alle möglichen Grausamkeiten ins Spiel packen. Wir sind zuversichtlich, dass Battlefield Heroes sowohl in den USA als auch in Europa eine moderate Einstufung erhalten wird. Als ESRB-Rating streben wir beispielsweise eine Freigabe ab zehn Jahren (E10+) an.
OnlineWelten: Ihr wollt den Fokus auf die Community legen, die möglichst leicht miteinander in Kontakt treten und Spaß haben soll. Gibt es da besondere Features, die man hervorheben kann? Und werdet ihr den Fans Tools wie Editoren zur Verfügung stellen?
Ben Cousins: Im Moment haben wir keine Pläne, Modtools zu veröffentlichen. Wir entwickeln mit Heroes ein MMO-ähnliches Spiel, in dem man unter anderem die Werte des eigenen Charakters steigern kann. Und wenn wir den Fans diese Tools gäben, könnten daraus Server hervorgehen, auf denen man seinen Recken innerhalb einer Sekunde auflevelt, was absolut nicht der Sinn der Sache ist. Was wir aber in Betracht ziehen, ist ein Map-Creating-Tool, mit dem die Fans eigene Karten erstellen und an uns schicken können. Anschließend würden wir diese der Community dann als "offizielle von Usern erstellte Maps" zugänglich machen.
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Thrice Cursed
30.04.2008, 12:48 Uhr
hornedry2k
27.04.2008, 17:34 Uhr
Hoher Irokese
26.04.2008, 08:17 Uhr
Aber da es kostenlos ist, kann man ja mal einen Blick darauf werfen ;)
Schmidi90
25.04.2008, 18:56 Uhr
klingt cool