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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 27. Oktober 2011
Playstation 3: 27. Oktober 2011
XBox 360: 27. Oktober 2011
Status:
keine Angabe
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Digital Illusions
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe
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Michael 'Michos' Günther | 01.11.2011, 14:44 Uhr

Battlefield 3 - Test
Was sehen meine entzündeten Augen? – „Battlefield 3“-Kampagne im Test

1 Wertung

Überwältigend sieht es aus, ja. Es verkauft sich wie geschnitten Brot, absolut. Die Soundkulisse ist meisterhaft, ohh ja. Und die Atmosphäre knistert, wie ein Scheit im Feuer… oder nicht? Die Solo-Kampagne steht auf dem Prüfstand und muss sich beweisen. Es hat den Anschein, als hätte man das schon irgendwann mal gesehen.
Es ist schon etwas länger her, dass ich mich derart gepackt, entrüstet, blank vor schierer Bewunderung am Rechner wiedergefunden und die Grafikhure in mir entdeckt habe. Man kann im Vorfeld ja viel erzählen: Der Trailer wurde aus dem Spiel gecaptured, Screenshots nicht noch mal nachgerendert - aber bei Battlefield 3 stimmt das.

Wenn man nicht gerade zu denen gehört, die einen neuen Treiber installiert und dadurch jede Chance vertan haben, das Spiel auch zu spielen. Ein klassischer Patzer zum Release, der bei solch einem dicken Hund auf keinen Fall passieren darf. Obwohl das Ärgernis neben der Origin-Problematik nur Makulatur zu sein scheint – auch wenn es jüngst seitens EA heißt, Plattform Origin sei keine Spyware.

Schaut man über diesen Aspekt hinweg, einfach weil man Vertrauen zum Publisher hat oder zu den Konsolen-Spielern zählt, dürfte Battlefield 3 eine gute Investition sein – so sagten wir es jedenfalls im Mehrspielertest. Wenn man auf die Kampagne setzt, darf man dennoch nicht allzu viel erwarten.

Es startet mit dem Sprung auf einen fahrenden Zug, der markerschütternd rüttelt und quietscht. Eine Jagd auf Terroristen offenbar. Übers Dach schlängeln wir uns agil durch die Scheibe mitten in die Besatzungszone Waggon, in dem der Erste unfreiwillig seine Pistole für die nächsten Gegner spendet. Keine Frage, es geht hoch her, aber viel mehr als eine Waffendemonstration ist das nicht. Bis auf einmal ein Abteil weggesprengt wird und ein Quick-Time-Event dazu einlädt, abermals aufs Dach zu klettern und im Tunnel, dem Fahrtwind ausgesetzt, weiteren Sprengmigranten die Rübe wegzuschießen.



Alles endet mit einem Knauf ins Gesicht, der die Zeit fürs Erste zurückdreht. Auch das kennt der Nicht-Dramaturg aus dem Effeff. Das reißt nicht mehr mit, sondern nur noch raus. Raus aus dem Feuereifer auf dem Schlachtfeld, den man zu lieben gelernt hat. Wäre da einmal charakterliche Verbundenheit zu spüren, eigene Beteiligung messbar, dann würde sich das vielleicht nicht so distanziert anfühlen. Die nachfolgende Szene setzt zwar einen Punkt zum Spannungsbogen, lässt aber den dunstigen Nebel eines schweren Kopierfalls in der Luft. Call of Duty: Black Ops winkt förmlich an der Szene vorbei und grinst sich eins.

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1 Wertung




Was sehen meine entzündeten Augen? – „Battlefield 3“-Kampagne im Test Kommentare (2)

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Quietschgurke

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Friendinvite

10.11.2011, 18:36 Uhr

Zitat von AyubOgada:

Orgin als Spielplattform ist auch nur bei der PC Version zutreffend. Und ein wirkliches Kontra ist das nicht. Sonst müsste man bei Spielen wie Half Life auch Steam als Contra nehmen.

Ich finde, sich mit dem Gedanken abfinden zu müssen, dass man einen Trojaner für Marketing-Zwecke ohne nähere Angaben installiert, schon nicht ganz so positiv.

Zitat:
Auch das man immer Teil einer Gruppe ist, ist völlig normal.

Korrekt. Und gut ebenso. Allerdings als ein völlig austauschbarer Charakter. Jeder spielbare Soldat unterscheidet sich in Stimme, Aussehen und Waffe. Das ist Charakterzeichnung aller niedrigster Stufe. Auch bei CoD.

Zitat:
Die sogenannten "aufhaltende" Scripts sind nur normal.


Sie sind normal, aber unnötig in die Länge gezogen. Es ist nicht realistisch, dass man auf jemanden warten muss, um eine Leiter hochzuklettern. Oder eine Ratte am Finger knabbern lassen muss, bis man dann endlich mal reinhacken darf. Und Spielfluss ist etwas, dass Infinity Ward tatsächlich besser hinbekommt. Und das sage ich, obwohl ich BF3 als das bessere Spiel empfinde (weil mein Geschmack eher zum Mehrspielermodus von BF3 neigt).

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AyubOgada

PM schreiben
Friendinvite

08.11.2011, 09:57 Uhr

Find den Test ziemlich unbrauchbar. Die Pro und Contrapunkte ergeben manchmal keinen Sinn. Bei Fairen Checkpoints ist ein freies Speichern doch überflüssig.

Orgin als Spielplattform ist auch nur bei der PC Version zutreffend. Und ein wirkliches Kontra ist das nicht. Sonst müsste man bei Spielen wie Half Life auch Steam als Contra nehmen.

Die sogenannten "aufhaltende" Scripts sind nur normal. Die zum Beispiel genannte Szene mit dem über die Mauer hieven ist völlig normal. Alles andere würde das Spiel einen niedrigeren Realitätheitsgrad bescheren.

Auch das man immer Teil einer Gruppe ist, ist völlig normal. Ich habe noch nie von einen Krieg gehört, bei dem ein einzelner Soldat eine ganze Armee platt gemacht hat. Wer als Spieler natürlich in Rambomanier eine ganze Armee im alleingang plätten will, der ist hier falsch. Der soll dann Call of Duty spielen.

Ich vermute mal, das der Autor des Testes eindeutig zum Call of Duty lager gehört und den Titel gar nicht objektiv unter die Lupe genommen hat.
Mir persöhnlich wird das Spiel zu viel mit Call of Duty verglichen. Aber Battlefield stellt gar nicht den Anspruch in eine richtung wie Call of Duty zu gehen. Battlefield hatte schon immer einen höheren Realitätsgrad.
Bei Battlefield geht es darum im Team zu Spielen. Das wird auch Konsequent im Einzelspielermodus umgesetzt. Und das ist auch gut so.

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