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Test zum Spiel: Battlefield 2142 Spiel-Test

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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 19. Oktober 2006
Status:
Released
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
Digital Illusions
Genre:
Shooter
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
battlefield2142.ea.com
Fanseite:
battlefield-basis.de

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Unbekannte Zukunft? 10
Neuste: 16.02.2007 22:40
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Torsten Kägler | 22.10.2006, 15:44 Uhr

Battlefield 2142 - Test
Unbekannte Zukunft?

1 Wertung

Freud und Leid liegen oft sehr nah beieinander. Wird Battlefield 2142 den Anforderungen der Spielerschaft wirklich gerecht?
Als Battlefield 1942 erschien, begann eine neue Ära im Onlinespiel, ging es im Mehrspielerbereich doch über eine lange Zeit heiß her. Zahlreiche Clans verschrieben sich ganz und gar dem Spiel, welches nach und nach mit einigen Erweiterungspacks stetig ausgebaut wurde. Im vergangenen Jahr erschien Battlefield 2 und konnte im Großen und Ganzen an den Erfolg des Vorgängers Anschluss finden. Mittlerweile sind auch zum zweiten Teil, bei dem im 21. Jahrhundert gekämpft wurde, einige Erweiterungen erschienen und noch immer spielen tausende begeisterte Anhänger weltweit den Actiontitel. In diesen Tagen erschien Battlefield 2142 und setzte die Erwartungen unweit höher, denn die Entwickler versprachen einen noch nie zuvor gekannten Spielspaß.

Wenn man Battlefield 2142 glauben darf, dann wird die Zukunft bitter kalt und ein Konflikt entbrennt um die letzten Zufluchtsorte der Menschheit.

Die Zahl hinter dem Namen der Reihe verrät schnell, dass es in die Zukunft geht. Bedeutet dies Segen oder Fluch, denn futuristische Waffen und ein SciFi-Setting begeistern nicht jeden Spieler? Schnell kann Entwarnung gegeben werden, denn bis auf wenige große Abänderungen erinnert Battlefield 2142 stark an den Vorgänger aus 2005. Am besten zurück in die Zukunft und doch ganz von vorne. Das Jahr 2142 strahlt nicht mehr Ruhe und Frieden aus, die Welt ist von einer neuen Eiszeit bedroht und zwei große Fraktionen formieren sich im Gefecht um den Teil der Erde, der noch nicht vom Eis überzogen ist. Nur für einen Bruchteil der Bevölkerung wird es die Rettung geben, die meisten Menschen werden elendig erfrieren, wie wird dieser Konflikt ausgehen?

Die Europäische Union und die Panasiatische Koalition stehen vor einer Schlacht epischen Ausmaßes, die nur mit Taktik und einem großen Siegeswillen eine Entscheidung herbeiführen wird. Dabei erinnert das Spiel stark an Filmvorlagen wie Roland Emerichs The Day After Tomorrow oder Deep Impact. Bei beiden Filmen geht es darum, dass die Welt einer Katastrophe bevorsteht und die Industriestaaten der Nordhalbkugel auf die Hilfe der Südhalbkugel angewiesen sind. Lediglich der kriegerische Konflikt bleibt in den Filmen außen vor. Ganz anders in Battlefield 2142: Die Schlacht ist kein Zuckerschlecken, dennoch hat das Spiel eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten, wobei die Gründe dafür schnell deutlich werden. Vor allem der Vergleich zu Battlefield 2 bietet sich an, denn es heißt im Verbund in die Schlacht ziehen, Einzelgänger haben wenig zu lachen.

Während allerdings im Vorgänger noch satte sieben Klassen zur Verfügung standen, heißt es in der Zukunft nur noch vier Klassen stehen zur Auswahl bereit. Allerdings hat die Reduzierung auch Vorteile, denn so bekommen die Klassen im Spiele eine größere Bedeutung. Vor allem in Kombination mit dem Ausbau der Fähigkeiten. Insgesamt stehen vierzig Waffen und Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise Drohnen, zur Verfügung, die freischaltbar sind. Besonders interessant ist, dass sich die Klassen in zwei Entwicklungsstränge aufspalten, so dass beispielsweise die Sniper-Fähigkeit weiter ausgebaut wird, die Möglichkeit besondere Manöver auszuführen dafür allerdings nicht weiter ausgebaut wird. All dies bietet auch im Spiel größere Freiräume und die angesprochene größere Bedeutung der Klasse und des Charakters.

Durchschlagende Feuerkraft bieten 40 Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die aber erst nach und nach verfügbar sind. Insgesamt gibt es vier verschiedene Spielerklassen.

Auf der anderen Seite bieten die Stufen auch einen Nachteil, denn der Spieler fokussiert sich meist auf eine Klasse und will deren Eigenschaften möglichst perfekt ausbauen und geht ungern auf eine andere über. Dies ist zwar vom Spiel so gewollt, aber dadurch fällt das Umsteigen zum Probieren schwerer, wenn dadurch Erfahrungspunkte "verschenkt" werden. Allerdings werden Punkte vor allem beim Einstieg schnell verdient, später wird dies schwieriger, wobei es Möglichkeiten gibt, um den Anstieg zu beschleunigen. Hier kommt der erwähnte Teamfaktor in Spiel, denn wer entweder erfolgreich Kommandos verteilt oder auf seine Kameraden hört, bekommt deutlich mehr Punkte gutgeschrieben als der Rambo von Nebenan, der andauernd in das Feuer der Gegner läuft.

Im Spiel direkt geht es nicht so futuristisch zu, wie es erwartet wurde, es kommt zu einem Gleichgewicht zwischen Neuerungen und dem gewohnten Bild aus Battlefield 2. Komplexe Waffensystem wie Beamer oder andere Laserspielereien werden vergebens gesucht und dies dürfte auch gut so sein, denn es passt nur bedingt in das bekannte Prinzip der Battlefield-Reihe. Ein Standard-Gewehr, ein Scharfschützengewehr, ein Raketenwerfer und ein Maschinengewehr - allesamt ein wenig zukunftsorientierter, mehr hat sich nicht geändert. Durch den hohen Grad an individueller Veränderung kommt es dennoch nicht zur langweiligen Gefechten, was auch daran liegt, dass die Fahrzeuge optimiert und ein wenig futuristischer gestaltet wurden. Der Buggy kann jetzt für einen kurzen Moment einen Boost einlegen, um der Gefahr eines Luftschlags oder eines schnellen Angriffs zu entgehen. Eine gute Veränderung, die viel Dynamik in Battlefield 2142 bringt.

1 Wertung




Unbekannte Zukunft? Kommentare (10)

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max

16.02.2007, 22:40 Uhr

top speil macht einfach fun das zu zocken

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adresthones

27.11.2006, 14:24 Uhr

vou vencer custe o que custar.

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Torsten | Onlinewelten GmbH

25.10.2006, 21:40 Uhr

Ich kann viele Vorwürfe teilen, daher ist die Bewertung auch nicht so utopisch ausgefallen wie bei den Konkurrenzmagazinen.
Für mich ist es eine Verbesserung in Hinsicht zu Battlefield 2, es macht an einigen Stellen mehr Spaß, wenn mit den richtigen Leuten zusammengespielt wird. Bleibt aber die Frage, ob für das nahezu gleiche Spielgefühl ein Vollpreistitel sein muss. Mit einem Add-On oder günstigen Stand-Alone wäre es auch getan gewesen.

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tom

25.10.2006, 02:40 Uhr

selbe engine?
sieht aus wie ein addon vom vollpreis

spyware?
problem mit update für windows xp?

da bringt enemyterritory:quakewars mehr neues mit.

wie z.b. 2 wirklich unterschiedliche parteien mit verschiedenen waffensystemen und fahrzeugen

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Eagle

24.10.2006, 12:40 Uhr

Bestückt mit Spyware und dann noch ein Betatester für ein Jahr nein Danke BF2142 knüpft da an wo BF2 Aufgehört hat bei einem PATCH
Und dann noch eine Windows Sicherheitsupdate deinstallieren für BF das die Spyware die Sicherheitslücke nutzen kann !!!! nein Danke !!!!

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Heinz Schrot

23.10.2006, 18:33 Uhr

is jetzt vollends zum publicspiel verkommen...

wird jetzt spannend auf fh2 gewartet.

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Torsten | Onlinewelten GmbH

23.10.2006, 14:37 Uhr

Wer Battlefield 2 mochte, wird auch sehr viel Spaß haben, allerdings ist das ja nicht bei jedem der Fall, daher 81 Prozent :)

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Pansor

23.10.2006, 03:00 Uhr

Also ich spiele das Spiel nun seit 3 Tagen durchgehend und habe auch Battlefield 2 sehr lange gespielt und muss sagen, dass BF2142 ne ecke mehr Spaß macht und meine Lieblingsklasse der "Sniper" hat gute Offensive Ausbaustärken :).


Das Spiel hat die 81% locker verdient! ich würde dem Spiel sogar eine 90% verpassen.

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Torsten | Onlinewelten GmbH

22.10.2006, 18:55 Uhr

Verdammt, da hau ich mir jetzt selber eine rein. War ein Fehler der automatischen Wertung, die wegen des Soundsegments 84 Prozent als Durchschnitt errechnet hatte, die richtige Endwertung liegt bei 81 Prozent.

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TehFleisch

22.10.2006, 17:06 Uhr

Definitv Überbewertet.

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