Batman: Arkham City - Preview
Batman Returns
Mit Arkham Asylum hat das Entwicklerstudio Rocksteady einen riesigen Erfolg gelandet, bei uns 91 Wertungspunkte abgestaubt und die ganze Branche staunen lassen. Nicht nur, dass dieser Titel eine Lizenz hatte und solche Werke meist minderer Qualität sind, sondern auch die unglaublich gute Umsetzung, die so nur von wenigen erreicht wird, hat zum Top-Titel geführt. Als Brawler mit mehr oder minder dünner Geschichte, dafür aber mit bewundernswerten Elementen detektivischer und spitzfindiger Art, hat das Spiel abgeräumt und die neue Marke unter Druck gesetzt. Die Messlatte liegt hoch für Arkham City.
Nur ist Batman nicht gerade Limbo-Tänzer, hat allerlei Geräte sich an Häusern hochzuziehen und gleitet neuerdings sogar mit seinem Schwingen. Die Messlatte darf überflügelt werden und wenn ich das mal vorwegnehmen darf: es sieht sehr gut aus. Nicht nur die unglaublichen Details der düster-dreckigen Stadt, in die sich die Halunken da eingenistet haben, sind prächtig gestaltet. Stark durchschattet, Joker-bunt, industriell gezeichnet oder kurz gesagt unfassbar stimmig für eine offene Welt voller Winkel und unbemerkbarer Instanzen. Es sieht aber auch stark nach einem weiteren Schritt in Richtung großartiges Spiel aus.
Wir haben den Controller mit Start des Gleit-Tutorials übernommen und bemerken dürfen, dass die Bewegung durch die Stadt ziemlich schnell und weit weniger nervig als in manch anderen offenen Spielen abgeht. Der Hinweis, den Enterhaken an obligatorischen Gargoyle-Figuren, Rohren, Geländern, Fensterbrettern, Regenrinnen oder anderen Haltepunkten festzumachen und sich eben dort hinzuziehen, taucht beim nächtlichen Flug durch die Lüfte immerzu auf. Ein Knopfdruck bewegt den dunklen Rächer schnell zum Ziel, wo er den Schwung nutzen und weitersegeln kann oder geräuscharm aufsetzt, um cool und lässig, geduckt oder kerzengerade in aller Gemütlichkeit weiterzulaufen.
Damit man sich nicht in diesem nicht unbedingt riesigen, aber dafür unheimlich gut aussehenden Betondschungel zurechtfindet, zeigt eine Karte einzelne Wegweiser an, die natürlich auch per Bat-Navi markiert werden können. Getreu der Serie zeichnet sich die Scheinwerfer-Silhoutte einer stilisierten Fledermaus am Nachthimmel ab, dessen Position von überall mit Blick nach oben ausgemacht werden kann.
Es sei denn der Flattermann kommt auf die kolossale Idee, in den Kamin einer Schmelzfabrik hineinzuspringen, weil der Joker sich darin zu verstecken scheint. Der Detektivmodus erlaubt zwar immer noch den Blick durch die Wände, aber bis in den Himmel reicht die Leuchtkraft dieser optischen Verbesserung nicht. Vielmehr soll sie jetzt für Rätseleinlagen zum Einsatz kommen, statt als ständige, aber hässliche Hilfe eingesetzt werden zu müssen.
Batman Returns Kommentare (0) 
Mehr zu Batman: Arkham City:
-
News: DLC-Paket 'Harley Quinn’s Revenge' erscheint noch im Mai 2012 (50 News insgesamt)





Fan werden
Newsletter 
RSS 

