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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 01. September 2009
Playstation 3: 01. September 2009
XBox 360: 01. September 2009
Status:
Released
Publisher:
Eidos
Entwickler:
Rocksteady Studios
Genre:
Action-Adventure
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
batmanarkhamasylum.com
Fanseite:
keine Angabe

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Sebastian Thor | 10.03.2009, 15:49 Uhr

Batman: Arkham Asylum - Special
Saturday Knight Fever

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Mit Batman: Arkham Asylum wollen Eidos und Entwickler Rocksteady Ende Mai ein düsteres Abenteuer inszenieren - schonungslos, brutal, dreckig. Bei einer Präsentation durften wir erstmals in die Anstalt abtauchen. Und die konnte atmosphärisch richtig punkten.
Während Kollege Michael und ich noch fast täglich dem trashigen BAAANG-ZACK-BOOOOM, den hautengen Strumpfhosen und dem kongenialen Bat-Gürtel hinterherweinen, wurde der Mattscheiben-Batman längst vom flügellahmen Baumwoll-Mac-Gyver zum finsteren Ritter der Nacht befördert. Keine Angst, hier warten keine überschwänglichen Lobhudeleien auf The Dark Knight, keine langen Rückblicke auf die Erfolge oder Fehltritte des heroischen Flattermanns. Auch wenn ein Wiedersehen mit dem Strumpfhosen-Gespann witzig wäre, ist die düstere Grundstimmung, die schon Tim Burton mit seiner 89er-Verfilmung einfing, die bessere, weil medienwirksamere Wahl - vor allem für ein Videospiel.

Schon das Intro fängt die düstere Grundstimmung hervorragend ein.

Und wenn sie so dicht ist wie die ersten dreißig Minuten von Arkham Asylum, dann wirft man erst einen wehmütigen Blick ins DVD-Regal mit den gesammelten Schätzen der kultigen TV-Serie, verdrückt ein paar bittersüße Tränen der Nostalgie und lässt sich von der ruppigen Atmosphäre dieses Einstiegs gefangen nehmen.

Wenn Blitze durch den nächtlichen Himmel zucken, wenn Regen die dichte Wolkenwand durchbricht und Nebelfetzen zwischen den Bäumen hängen, dann braut sich etwas zusammen in Gotham City. Einsame Laternen weilen wie Nachtwächter in der Dunkelheit, als das Batmobil durch die bedrohliche Stille prescht. Nächster Stopp: Arkham Asylum, das Gefängnis für die schlimmsten Finger der Verbrecherhochburg Gotham City. Zum Beispiel für unseren Lieblingsclown Joker, der bis in den letzten Muskel fixiert und auf einer Trage seiner Zukunft in den Mauern der Anstalt entgegensteuert. Seine faszinierende wie abstoßende Fratze war selten so eindrucksvoll wie hier, als er starrend und zeternd abgeführt wird. Er spielt mit den Wärtern, beleidigt sie, lässt genau den Psychopaten raushängen, den man unter dem grünen Haarschopf und dem kreidebleichen Gesicht vermutet.

Nicht nur das Design, sondern auch sein Verhalten macht Joker zum bizarren Gegenspieler.

Schön ist, wie Eidos und Rocksteady diesen Einstieg inszenieren - mit einem zwar altbekannten, aber markigen Bösewicht, der kräftig auftritt, spottet, stichelt und droht. Die Frage, warum der morbide Spaßvogel gleich zu Beginn in Gefangenschaft weilt, stellt sich übrigens auch die Fledermaus: Wieso war das so leicht? Warum ließ er sich fast ohne Gegenwehr festnehmen? Dass all das schwer nach Falle riecht, wird spätestens nach wenigen Minuten klar, als ein paar grausame Bekannte die Bühne betreten und Joker zur Flucht verhelfen. Noch ehe man darüber nachdenken kann, was blutrünstige DC-Bösewichte wie Harley Quinn oder Croc hier treiben, schnappt die von der Grinsebacke mit minutiöser Sorgfalt gespannte Mausefalle zu. Er befreit sich aus seiner Misere, flüchtet mordend und ohne Rücksicht auf Verluste in die Mauern des Arkham Asylum.

Batman bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Commissioner Gordons Tochter Oracle zu verlassen, die ihm via Funk mit Hinweisen im Stiernacken sitzt, und Jagd auf seinen Erzfeind zu machen, der bei seiner Flucht ins Gemäuer immer wieder tote Wachen hinter sich stapelt. Die erste halbe Stunde zeigt keinen profillosen Macker im Elfenbeinturm, der sich versteckt und erst zum Ende wieder auftaucht, sondern einen schrulligen Clown im Psychopatenpelz, wie man ihn sich wünscht. Seine albernen Fallen, all die klappernden Gebisse, die er in den Gängen hinterlassen hat, sind noch für ein paar beherzte Lacher gut. Die spätestens dann verstummen, als er sich plötzlich auf einer riesigen Videoleinwand zeigt, grenzdebil kichert und seine Gegenspieler mit Spott und Hohn angiftet. Herrlich, genau so muss ein Bösewicht auftreten, um Eindruck zu schinden und Angst einzujagen.

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Saturday Knight Fever Kommentare (1)

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Tesk

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Friendinvite

14.03.2009, 16:08 Uhr

Das wird wohl das Spiel 2009!

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