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Test zum Spiel: B.A.S.E. Jumping Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
PC: 29. März 2007
Status:
Released
Publisher:
Atari
Entwickler:
Noviy Disk
Genre:
Anderes
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Eine Bruchlandung! 8
Neuste: 13.07.2007 15:21
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Sebastian Thor | 17.04.2007, 00:03 Uhr

B.A.S.E. Jumping - Test
Eine Bruchlandung!

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Spiele, die die Extremsportart Base Jumping thematisieren, sind nicht gerade im Überfluss vorhanden. Da kommt die in Zusammenarbeit mit dem Meisterspringer Felix Baumgartner entwickelte Simulation B.A.S.E. Jumping gerade recht – oder vielleicht doch nicht?
Mit festem Schritt überwindet der mutige Basejumper die letzten Meter, die ihn vom Gipfel dieses monströsen, die restliche Landschaft um etliche Kilometer überragenden Berges trennen. Es regnet in Strömen, Blitze zucken, Donnerschläge grummeln - ein beeindruckendes Naturphänomen, wie man es sonst nur aus klassischen Horrorfilmen kennt. Nach einem Blick in die Tiefe wird schnell klar: Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, diesen Sprung zu wagen, ist entweder ein armer Irrer oder ein Vollblutprofi, der zum Frühstück rostige Nägel verspeist. Fest entschlossen tritt der Freak plötzlich zurück, nimmt Anlauf und stürzt sich todesmutig in den dunklen Abgrund.

Die Sicht verschwimmt, Regentropfen perlen auf dem mit Normal Mapping verzierten Anzug ab, Blitze erhellen die Szenerie für den Bruchteil einer Sekunde. Mit einem Affenzahn saust der unverdrossene Teufelskerl dem harten Boden der Realität entgegen. Der Puls hat die 180 Schläge längst überschritten, das Herz rast wie ein überhitzter Atomreaktor. Im letzten Moment öffnet sich der rettende Fallschirm, der das Mordstempo auf einen gemütlichen, von grellen Lichtblitzen und abklingendem Regenwetter begleiteten Spazierflug drosselt. Zehn Sekunden später ist der Adrenalinrausch überstanden, die Landung wurde erfolgreich abgeschlossen.

Nein, liebe Leser, es ist nicht ansatzweise so spannend wie es vielleicht auf den ersten Blick anmutet.

Eigentlich schade, dass man solche schweißtreibenden Szenen in B.A.S.E: Jumping featuring Felix Baumgartner nie zu Gesicht bekommen wird. Im Gegenteil, das Tempo, in dem die Sprünge vonstatten gehen, gleicht einer besinnlichen Tretbootfahrt, die Optik ist ein schlechter Witz, der Spielverlauf einschläfernd wie eine Überdosis Baldrian und die Karriere drapiert mit technischen wie inhaltlichen Problemen, die ein Weiterspielen schon nach wenigen Minuten schier unmöglich machen. Unkundige dürften sich zunächst die Frage stellen: "Wer ist eigentlich Felix Baumgartner?" - ein professioneller, mittlerweile von Red Bull gesponsorter Basejumper, der seinen mehr oder minder bekannten Namen für diesen Titel hergab. Wer sich außerordentlich ins Zeug legt und 75% seiner Karriere meistert, kann sogar einen individuellen Charakter erstellen und mit ihm eine Laufbahn starten. Schade nur, dass man - Bugs sei dank - entweder gar nicht so weit kommen oder vorher gelangweilt einnicken wird.

Prinzipiell geht es darum, auf einer 2D-Weltkarte markierte Herausforderungen erfolgreich abzuschließen. Per Mausklick tritt der Athlet die lange Reise an, um in den anschließenden Freiflügen sein Bestes zu geben. Indem man sich etwa aus einem Helikopter stürzt und mithilfe eines Fallschirms den Boden in einem Stück erreicht, sammelt man Schotter. Diesen verwendet man, um Reisen an weiter entferne Orte finanzieren zu können. Dort warten immer heftigere Prüfungen, die logischerweise mehr Penunzen in die Extremsportlerkasse wandern lassen. Blöd aber, wenn schon der erste Sprung kräftig in die Hose geht und man sich einem gen null tendierenden Lebensbalken gegenübersieht. Prompt wird man vom Programm dazu aufgefordert, neue Kraft zu tanken.

Da die Regeneration nur in der so genannten Landezone möglich ist, macht man sich natürlich flugs auf den Rückweg - schließlich will man dieses Spiel ja genießen. Am Ausgangsort angekommen weist einen eine Meldung darauf hin, dass man medizinischer Behandlung bedarf, die Zone deswegen nicht betreten kann und "zum Ausgangsort zurückkehren soll". Ein andermal bleibt nach einer Bruchlandung gar nicht genug Geld für eine Rückflugkarte. Zum Glück lässt sich der Zeitablauf in 24-Stunden-Schritten beschleunigen; nach einer Woche verzeichnet das Konto dann auf wundersame Weise einen Geldbetrag.

Auf dieser Weltkarte plant man die Sprünge und navigiert zu den Events, die es zu meistern gilt.

"Kein Problem", werden hartnäckige Spieler jetzt denken "dann lade ich eben einen früheren Spielstand". Pech gehabt, das elementarste Feature der Welt steht in B.A.S.E. leider nicht zur Verfügung, sämtliche Ergebnisse werden automatisch gesichert. Nach dem Verlassen und Neustarten des Spiels wird die Karriere dort fortgesetzt, wo man seine Finger zuletzt über Alt-F4 wandern ließ. Wer sich dennoch mit unglaublich viel Dusel und einer geduldigen Ader durch die Sportlerlaufbahn quält, wird mit lächerlicher Grafik, zappeligen Animationen und einem nicht vorhandenen Geschwindigkeitsgefühl bestraft. Die Musik ist nicht der Rede wert, Sprachausgabe oder andere aufwändige Soundeffekte existieren nicht. Abgesehen von den Köpfen, die nach kurzer Zeit auf die Tastatur fallen und der CD, die im Anschluss mit einem lauten Knall an der Wand zerschellen wird. Warum das Spiel die Features von Ageia-PhysX-Karten unterstützt und wie sich diese schlussendlich äußern sollen, bleibt wohl auf ewig ein Rätsel.

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Eine Bruchlandung! Kommentare (8)

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Mausklicks

13.07.2007, 15:21 Uhr

Bei mir stürzt es auch ab sobald ich vom Berg springen willoder aus nem flugzeug. Ausm Heli gehts noch dan n ist schluß. Hab alles installiert auch directX und PhysX

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Oskar

17.05.2007, 12:48 Uhr

Das stürzt bei der buamgartnerwerbung ab!

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Oskar

17.05.2007, 12:47 Uhr

Hab ich schon

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Hans

17.05.2007, 12:16 Uhr

Das PhysX-Zeugs installieren ;)

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Oskar

17.05.2007, 00:10 Uhr

Mein spiel stürzt immer bei der vorschau ab !was soll ich tun?!!

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Carlos

27.04.2007, 12:09 Uhr

in Anbetracht das es beim BASE Jumping nicht um Style oder Geschwindigkeit geht, finde ich das Spiel verdammt realistisch. Das besondere am Fallschirm springen ist doch nicht das man zusieht wie schnell man wieder auf dem Boden landet sondern so lange wie möglich in der Luft zu gleiten.
Nach einem N64 Titel vor über 10 Jahren finde ich
es sehr mutig das sich jemand mal an dieses Thema traut und nicht schon wieder einen Ego-Shooter auf den Markt wirft.

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ZaRaK

24.04.2007, 07:48 Uhr

also für zwischendurch find ich das spiel ganz gut...
macht einfach bock von nem berg runter zu hüpfen und 1m an den felsen vorbei zu rasen um dann kurz vorm boden an der leine zu reissen :P

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Antimensch

17.04.2007, 20:46 Uhr

Ihr werdet es nicht glauben, doch es gibt noch ein Review, welches ich gelesen habe, wo das Spiel noch schlechter abschneidet: http://www.exp.de/product_review.php?pid=3429&aid=p
c

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