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Avencast - Ein Hack'n Slay mit Hirn?

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Abgerundet wird der mutige Weg von Avencast durch Adventure-Elemente, welche der Story einen kniffeligen Touch verleihen und die Gehirnzellen der Spieler beanspruchen sollen. Einfache Wegführungen und schlichte Kämpfe mit Zwischengegnern gehören somit der Vergangenheit an. Wer sich hier nicht Gedanken über die Hinweise und Umgebung macht, hat bereits verloren. Rein statistisch gesehen ist Avencast ein bisschen schwach auf der Brust: Zwei Magierichtungen, ein Charakter und rund 120 Gegenstände bieten nicht viel Platz für Sammlerbegeisterung. Schade auch, dass es die im Genre eigentlich üblichen Energiebalken der Gegner nicht ins Spiel geschafft haben. Lediglich eine kleine Textanzeige deutet mit wagen Aussagen wie "verwundet" an, wie es um den Gegenüber bestellt ist.

Könnte man aufgrund der eigens entwickelten Grafik-Engine und dem wahrscheinlich eher geringen Budget eine eher mittelmäßige Grafik erwarten, wird man schnell eines Besseren belehrt. Düstere Höhlen glänzen durch phantasievolle und farbenfrohe Details. Kerzenschein erhellt stilvoll dunkle Ecken und in einer Wüstengegend fliegen hier und da kleinere Sandböen über den Bildschirm. Auch die Zauber versprühen ein Pixelfeuerwerk allererster Güte - egal ob Feuer-, oder Blitzmagie.

Erscheinen wird Avencast - Rise of the Mage für 39,99 EUR am 16.11.2007. Wer sich einen Eindruck vom Spiel verschaffen will, sollte sich die Demo herunterladen.

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