Auto Assault - Test
Let it burn!
Ganz unrevolutionär präsentiert sich die Charaktererschaffung, es wird aus einer der drei Rassen ausgewählt, der Name festgelegt und das Aussehen des Alteregos und seines Autos bestimmt. Jede Rasse hat ihre Vor- und Nachteile, Menschen haben beispielsweise Vorzüge bei den Verteidigungseinrichtungen ihrer Karre, Mutanten besitzen eine natürliche Regeneration und Cyborgs bauen äußerst robuste Autos. Die vier verschiedenen Klassen unterscheiden sich auch nicht großartig von anderen Onlinerollenspielen. Es gibt Kämpfer, Heiler, All-rounder und eine spezielle Klasse für jede Spezies, die Unterstützung im Kampf anfordern kann und außerdem die Schwächen der einzelnen Gegner erkennt.Hat man seinen Charakter erstellt, geht es auch sofort ins Tutorial. Hier wird dem Spieler Schritt für Schritt erklärt, wie er sich in der apokalyptischen Welt zu Recht finden kann. Die Steuerung erweist sich als äußerst einfach, durch wenige Tasten auf der Tastatur in Verbindung mit der Maus lässt sich das Fahrzeug steuern. Auch die Menüs sind sehr einfach aufgebaut und man findet nach wenigen Mausklicks immer die Einstellung die man sucht.
Die Welt von Auto Assault ist in verschiedene Gebiete aufgeteilt, je höher man in seinem Level steigt desto weiter lohnt es sich zu reisen. Selten trifft man in einem Gebiet, die für dieselbe Stufe angedacht sind, auf Gegner die klar und deutlich überlegen sind. Damit lohnt es sich auch, alleine auf Erkundungstour zu gehen, anstatt immer auf eine Gruppe - wie zum Beispiel bei Dungeon & Dragons Online - angewiesen zu sein. Wobei natürlich die Vielfalt einer Gruppe das Lösen der unterschiedlichen Aufgaben erleichtert und man durch die höhere Durchschlagskraft schneller vorankommt.
Quests bekommt man in allen Gebieten und Ansiedlungen. Personen die eine Aufgabe für den Spieler haben, sieht man bereits über weite Entfernung auf dem Bildschirm. Sie werden mit einer blauen Säule die gen Himmel gerichtet ist, deutlich angezeigt, zusätzlich werden Missionen auf dem Kompass sowie auf der Minimap kenntlich gemacht.
Die meisten Quests führen den Spielern in feindliche Regionen, in denen es auf Erkundungs- oder Beutezug geht. Die verschiedenen Waffen, von der Minigun über den Raktenwerfer bis hin zur Laserwaffe erleichtern das Vorankommen beträchtlich. Durch Stufenaufstiege, die man durch das Sammeln von Erfahrungspunkten einfährt, kann man sein Auto tunen. Fern- und Nahkampfwaffen, Schilde, Panzerung, Motor und Reifen können ausgewechselt oder aufgewertet werden. Die nötigen Gegenstände erhält man durch erfolgreich abgeschlossene Aufgaben.
Eigentlich sind grau und braun Töne die vorstechende Farbe, ab und zu trifft man aber auch auf buntere Ebenen.
Die Grafikengine braucht sich vor Konkurrenten nicht verstecken, die Umgebung ist abwechslungsreich und detailliert. Kaum ein Ort ähnelt den anderen, auch wenn sich der Grafikstil kaum unterscheidet - es handelt sich nun mal um eine postapokalyptische Welt. Die Städte bieten ihr eigenes Flair und überzeugen mit außergewöhnlicher Architektur, reale Vorbilder sucht man in der Wirklichkeit wahrscheinlich ergebnislos. Im Gefecht ist annährend alles zerstörbar, ob dies nun Hütten, Mauern oder Felsbrocken sind. Mit der dazu passenden Physikengine werden Explosionen und Partikeleffekte ordentlich in Szene gesetzt.
Der Sound passt sich dem sehr guten Outfit an, es knallt und kracht aus den Lautsprechern. Wenn man seine Nachbarn ärgern möchte, einfach nachts die Lautsprecher aufdrehen und schon darf man sich über den Besuch der grün gekleideten Gesetzeshütern freuen. Die Musik unterstreicht die Atmosphäre und wirkt in keinerlei Hinsicht störend.
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