Assassin's Creed 2 - Test
Kein Tag ohne Attentat
Noch weit entfernt davon, als professionell ausgebildeter Assassine etliche Morde zu vollziehen, schwingt ihr euch also vorerst über die Dächer von Florenz im 15.Jahrhundert und erledigt kleinere Gefälligkeiten. Das klingt nicht sonderlich spannend und wirkt auf den ersten Blick tatsächlich etwas langatmig. Überrumpelt werdet ihr jedoch dann von der Festnahme eurer männlichen Familienmitglieder. Erste Fragezeichen machen sich breit. Wie? Wo? Was? Warum? Noch bevor ihr überhaupt etwas über mögliche Hintergründe erfahren könnt, schickt euch Vater Giovanni auf die Reise, um die Unschuld der Familie zu beweisen. Im Geheimzimmer des Anwesens der da Firenzes schnappt ihr euch nicht nur das entlastende Material, sondern streift euch auch das edle Assassinen-Gewand über. Die sichergeglaubte Rettung kehrt sich ins komplette Gegenteil, als am nächsten Morgen Gonfaloniere Uberto Alberti, dem ihr nachts zuvor noch alle Beweise übergeben habt, die angeschuldigten da Firenzes erhängen lässt. Hier beginnt Ezios Rachefeldzug, hinter dem sich ein riesiger Komplott verbirgt.
Wie weit die Intrige, die hinter dem Mord an euren Brüdern und eurem Vater steckt, reicht, könnt ihr zunächst nicht mal erahnen. Ubisoft lässt euch nicht einfach auf die Jagd nach neun Zielpersonen, wie es Altair noch auferlegt war. Nein, diesmal liegt richtig Spannung in der Luft, wenn die nächste Zwischensequenz läuft und sich die Geschichte weiter spinnt. Nach und nach eilt euch sogar ein Ruf voraus. An allen Ecken wird getuschelt und gemunkelt. Freund und Feind kennen euch bereits aus Erzählungen. Und was des einen Freud ist, ist bekanntermaßen des anderen Leid. Während euch Rosa und Antonia in Venedig willkommen heißen und sich viel von euren Fähigkeiten erhoffen, bekommen die Verräter rund um Oberbösewicht Rodrigo Borgia mit der Zeit kalte Füße.
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Gnoos
18.11.2009, 10:04 Uhr
vom zweiten teil erwartet man - genau das...und noch mehr! das bringt er auch teilweise, aber eben nicht in allen punkten. AC2 muss sich mit GTA IV messen lassen, was AC1 noch nicht musste...und im vergleich zu GTA IV wirkt vor allem das stadtleben der menschen nicht so authentisch. auch die dialoge der bewohner kommen nicht ganz an GTA IV ran. deswegen trotz vieler sachen, die verbessert wurden, eine schlechtere wertung.
Khero
18.11.2009, 00:10 Uhr