Assassin's Creed 2 - Special
Ein Hauch Sam Fisher für Ezio
Nachdem der Edensplitter vom machtgierigen Mönch Savonarola kurzerhand eingesackt wurde, macht sich Ezio auf die Jagd nach dem magischen Artefakt. In Florenz will er dem Kuttenträger auflauern und das wertvolle Gut zurück in den Besitz der Auditore bringen. Doch in der toskanischen Großstadt herrscht Aufruhr. Das Volk wurde unterdrückt, setzt sich allerdings nicht zur Wehr. Bevor sich Ezio um das Oberhaupt des Chaos kümmern kann, müssen neun Handlanger erledigt werden, um die Einwohner zum Aufstand zu bewegen. Und so macht ihr mit altbekanntem Equipment das, was ihr am besten könnt: Töten. Viele Alternativen gibt es ohnehin nicht. Die Geldtruhe in der Monteriggioni-Villa läuft über und neue Rüstungen, Gemälde, Waffen gibt es auch im zweiten Download-Paket nicht. Immerhin: Eine Neuheit hat es dann doch in Sequenz 13 gepackt. Durch über Häuserdächer ragende Sprungbretter könnt ihr nun noch größere Häuserschluchten überspringen. Wirklich elementar ist diese kleiner Erweiterung der Kletterkünste zwar nicht, aber gut inszeniert sind die wuchtigen Sprünge allemal.
Informationen zu euren neun Zielen bekommt ihr von eurem Freund Machiavelli. Jede Zielperson hat dabei seine eigene kleine Geschichte. Mal lockt euch der Hauptmann der Wachen in eine Falle, mal verweigert ein Bauer seinen Dienst und mal operiert der Chirurg um die Ecke erst wieder, wenn sich die Einwohner Florenz‘ dem neuen Herrscher unterworfen haben. Kein Wunder, dass sich manche Einwohner nach dem Assassinen sehnen, der das Volk aus der Tyrannei befreit. Bevor ihr allerdings einfältig zur Waffe greift, solltet ihr die Instruktionen jedes Attentats genauer durchsehen. Viele der neun Morde verlangen von euch, unentdeckt zu bleiben. Und das, obwohl die Wachen in höchster Alarmbereitschaft sind. Heuballen und Menschenmengen, in denen ihr abtauchen könnt, werden so zum unabdinglichen Hilfsmittel. Im Zusammenspiel mit den Routen, die die Wachen und Passanten in schöner Regelmäßigkeit ablaufen, könnt ihr so bereits nach wenigen Minuten einen Masterplan entwickeln, der euch zum Ziel führen soll. Das klappt nicht immer, kitzelt aber so nur euren Ehrgeiz und lässt euch die Situation nochmal ganz genau durchgehen. Bei einem Attentat auf einem von Wachen besetzten Schiff ist zum Beispiel die Reihenfolge, in der ihr die Garde verkleinert, enorm wichtig.
Wo ein Plan ist, da ist auch ein Weg. Oft hilft es, wenn ihr euch mit den Routen der Wachen vertraut macht, bevor ihr zum Attentat schreitet.
Auch die zweite Download-Episode Fegefeuer der Eitelkeiten erweitert das Spiel nur, bereichert es aber nicht. Warum sich Ubisoft nicht ein Beispiel an Borderlands und Co nimmt und mit neuen Gegenden, Waffen und anderen Extras lockt, bleibt mir ein Rätsel. So hinterlassen Sequenz zwölf und 13 den faden Beigeschmack, zweier Spielinhalte, die eigentlich in das Hauptspiel gehört hätten – wie es ja in der PC-Version der Fall ist - und für die man so extra zahlen muss. Immerhin: Die Spielzeit hat sich im Vergleich zur Schlacht um Forli verdoppelt und durch die Schleich-Attentate versprüht Ezio einen Hauch Splinter Cell, der schon im Hauptspiel gut getan hätte.
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Gnoos
24.02.2010, 14:55 Uhr
wir müssen aber zwangsweise die downloadpakete mit anderen spielen vergleichen und da bieten viele eben mehr. um mit bordlands oder gta mal zwei beispiele zu nennen.
Warbird00
24.02.2010, 14:37 Uhr
Außerdem versteh ich nicht was sie gegen den Preis von 3,99€ für ein Kapitel mit einer Stunde Spielzeit haben.Für 3,99 bekomm ich nen Döner und der hält keine Stunde und das Kapitel kann ich immer wieder spielen ^^