Dungeon Runners
Das kostenlose MMO im Visier
Für den Start entscheide ich mich, einen neuen Charakter zu Beginnen. Mein bereits "hochstufiger" Jäger bleibt in der Mottenkiste und ein unerfahreren Jungmagier wird fortan die Dungeons unsicher machen. Bei der Charaktererstellung hingegen bleibt alles beim Alten. Eine geringes Angebot an Gesichtern, Frisuren und Haarfarben lassen den Widererkennungswert deutlich sinken.
Zur Auswahl stehen insgesamt sechs verschiedene Server. Einer der Server kann nur betreten werden, wenn man die kostenpflichtige Mitgliedschaft besitzt - dazu später mehr. Ferner gibt es nur eine Unterscheidung zwischen PvP und PvE-Servern. Angenehm ist es, dass man sich nicht fest für einen Server entscheiden muss, sondern man kann zu jeder Zeit frei wechseln.
Während der Ladesequenzen erscheinen erste Werbeeinblendungen, u.a. werden alternative Ncsoft-Produkte beworben. Der geneigte Konsument erfährt, dass Lineage II Neues zu bieten hat und auch bei Guild Wars sollte man, so die Aufforderung der Werbung, mal wieder einen Blick riskieren. Der Einsatz der Werbung ist dennoch auch im Spielverlauf gut gelungen. Die Werbeeinblendungen in den einzelnen Ladepausen fallen kaum ins Gewicht und werden mit oftmals sehr witzigen Untertiteln kommentiert. Ansonsten bleibt der Spieler, bis auf eine dauerhafte Einblendung im oberen Bildschirmrand, von Werbung verschont. Keine Zigaretten rauchende Endgegner und auch rote Bullen können hier nicht fliegen.
Zum Spiel
Im gewohnten Startgebiet erhält mein Jungmagier diverse Questen, die es zu lösen gilt. Ich steuere also mein instanziertes Gebiet an und erledige dort die Dinge, die mir befohlen wurden. Die Questen sind auch folgend eher einfach gestrickt: Töte den Bösewicht, sammele Steine, Felle, Tatzen, gehe zu Ort XY etc. Die Steuerung des Charakters kann entweder per Maus, per Keyboard oder in Kombination erfolgen und ist sowohl für den MMO-Einsteiger als auch für den Experten einfach zu händeln. Grundsätzlich gibt es an der Steuerung nicht viel auszusetzen, sie funktioniert soweit problemlos, zudem kann man nahezu alle Einstellungen individuell gestalten. Jedoch insbesondere in den Dschungel-Gebieten, verliert man zeitweise die Übersicht, wo und wie viele Gegner sich um einen herum tummeln.
Der Magier unterscheidet sich zu Beginn wenig vom Jäger. Man sollte bedacht sein, sich von Feinden fernzuhalten und kann per Feuerball, Kettenblitz und anderen Zaubern die Gegner niederstrecken. Die ersten Level Ups sind schnell erfolgt und pro Stufe kann man fünf Punkte auf seine vier Attribute Stärke, Geschick, Konstitution und Intelligenz verteilen. Für einen angehenden Künstler der arkanen Kräfte ist eine überragende Intelligenz von Nöten. Um weitere Zaubersprüche zu erhalten, benötigt man vor allem Gold. In den unteren Levelstufen noch ein kleines Problem, wird Gold in den mittleren und gehobenen Stufen zur schönsten Nebensächlichkeit der Welt. Goldfarmer haben wir keine Chance auf lukrative Geschäfte, tatsächlich ist es nicht unüblich, dass innerhalb der Community mächtige und damit auch wertvolle Gegenstände verschenkt werden. Interessant auch der Aspekt, dass man auch klassenfremde Fertigkeiten erwerben kann. In wie fern diese jedoch sinnvoll einsetzbar sind, mag der Spieler selbst festlegen. So kommt, insbesondere wenn ich in Gruppen unterwegs war, öfters auch die Jägerfertigkeit "Giftige Wolke" zum Einsatz.









Karaxo
04.02.2008, 18:20 Uhr
s N d
03.02.2008, 16:19 Uhr
case closed.
Soulbutcher
02.02.2008, 13:31 Uhr
Omg, wenns weiter nix is.... -.-