Boogie
I can Boogie!
"Shake It. Sing It. Create It" - Vorbei ist die Zeit des langweiligen Daddelns an der Playstation 2. Von nun an zeigt ihr, was für ein Rhythmus in euch steckt. So weit zumindest die heile Welt auf der Verpackung des Spiels. Schnell werdet ihr aber merken, dass die Versprechen viel zu hoch gegriffen sind. An beinahe allen Ecken und Enden mangelt es am Umfang. Von den eintönigen Abfolgen der immer gleichen Handlungen will man am liebsten gar nicht erst sprechen. Ein Lichtstreifen am Horizont sind die kultigen Charaktere Bubba, Lea, Jet, Kato und Julius, die ihr mit den vielfältigen Items - vom weißen Glitzeranzug bis zum feschen Hut - ganz nach eurem Geschmack personalisieren könnt. Flugs relativiert sich der erste gute Eindruck, denn zusammen mit den gerade noch gelobten Comicfiguren steigt ihr in eine viel zu flache Rahmenhandlung ein. Nicht mehr als eine Hand voll Storyabschnitte spielt ihr pro Charakter und erlebt den Aufstieg vom Gossensänger zum Superstar beinahe in Lichtgeschwindigkeit. Für Tiefgang und Abwechslung bleibt dabei keine Zeit. Wenn ihr auf lustige Shows, Wortwitz und rhythmische Spielereien gehofft habt, dann seid ihr binnen weniger Minuten vollkommen von Boogie enttäuscht. Sehr viel mehr als drei Stunden tanzt und singt ihr euch nämlich nicht durch die Handlung. Ohne die freischaltbaren Extras wie neue Songs würden wir euch zudem gänzlich vom Storymodus abraten. Nur so habt ihr zumindest einen kleinen Anreiz, immer neue Objekte freizuschalten. Die Auswahl der Musikstücke ist zur großen Freude gelungen. Von Karma Chamaeleon, Y.M.C.A., über Kung Fu Fighting bis hin zu Mambo No. 5 trällert ihr zahlreiche Kracher der Musikszene nach.









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