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Runaway 2 - The Dream of the Turtle

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Plattformen:
NDS
Release:
Nintendo DS: 30. November 2007
Status:
keine Angabe
Publisher:
KOCH Media
Entwickler:
Focus Home Interactive
Genre:
Adventure
USK:
Alle Altersstufen
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

André Linken | 11.12.2007, 19:07 Uhr

Runaway 2 - The Dream of the Turtle
Abenteuer im Hosentaschenformat

1 2 Wertung »

Rund ein Jahr nach der Veröffentlichung des Adventures Runaway 2: The Dream of the Turtle serviert jetzt der Publisher Koch Media eine Portierung für den Nintendo DS. Die wohl dringlichste Frage dabei: Lieblose Umsetzung oder ein für die Technik des Handhelds optimierter Abenteuerspaß?
Es ist jetzt fast auf den Tag genau ein Jahr her, dass das Point & Click-Adventure Runaway 2: The Dream of the Turtle das Licht der PC-Spielewelt erblickt hat. Doch das Team von den Cyanide war seit diesem Tag nicht untätig: An ihren Workstations entstand in der Zwischenzeit eine Portierung für den Nintendo DS. An sich eine gute Idee, eignet sich doch das Handheld aufgrund der Touchscreentechnologie ideal für eine brauchbare Umsetzung der Point & Click-Mechanik. Eventuell spendieren die Entwickler sogar noch das ein oder andere Extra. Nun gut, letzteres können wir an dieser Stelle gleich verneinen. Inhaltlich gleichen sich die beiden Versionen wie ein Ei dem anderen. Die Änderungen stecken im Detail und wurden mit viel Bedacht eingebaut - wenn auch nicht immer mit letzter Konsequenz.

Die Story der PC-Version wurde ebenfalls 1:1 übernommen und wer diese noch nicht kennt, bekommt jetzt nochmals eine kurze Zusammenfassung geliefert. Der mittlerweile etwas selbstbewusstere Student Brian hat sich die dralle Gina geschnappt und macht mit ihr Urlaub in einem Tropenparadies. Doch dann kommt es zum Unglück: Bei einem Rundflug über der Insel Mala droht die Maschine abzustürzen. Brian schnallt Gina geistesgegenwärtig den letzten Fallschirm um, schubst sie unsanft aus der Einstiegsluke und bleibt selbst bis zur unvermeidlichen Bruchlandung an Bord. Einen unsanften Aufschlag und zahlreiche blaue Flecken später findet sich Brian im tiefsten Dschungel der Insel wieder und macht sich auf die Suche nach Gina. Was sich zunächst nach dem Beginn eines halbgaren Abenteuerfilms anhört, entwickelt sich im Verlauf der Spielstunden zu einem ebenso spannenden wie unterhaltsamen Adventure.

Brian ist nach der Bruchlandung zum Glück wohl auf.

Vor allem die teilweise recht abgedrehten aber mindestens ebenso liebenswerten Charaktere tragen viel zur Atmosphäre bei. Da wären zum Beispiel der draufgängerische Surfer Knife, die liebliche Bedienung Lokelani und der knallharte Colonel Nathan Kordsmeier. Colonel? Ja, richtig gelesen: Brian stößt bei seiner Suche nach Gina - die ihn unter anderem bis ins eisige Alaska führt - schon bald auf ein Militärcamp und gerät in ein Netz voller mysteriöser Vorgänge. Allzu viel wollen wir an dieser Stelle allerdings nicht verraten - der Spannung zuliebe.

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