Sacred 2
Größer. Schöner. Besser?
Daniel Dumont: Ich könnte mir vorstellen, dass es an der Art des Spiels liegt. Diablo ist ein Titel, in den man sehr schnell reinkommt und trotzdem können sich die Freaks ewig lang damit beschäftigen. Aber die ersten Minuten, den Einstieg schafft einfach jeder. Verglichen mit Oblivion hat Diablo schließlich ein sehr einfaches Spielprinzip. Sacred geht grundsätzlich auch diesen Weg; schon beim ersten Teil sprach man vom Diablo-Killer. Wir haben es nicht ganz geschafft, da es für einen deutschen Entwickler nicht leicht ist, in Amerika so erfolgreich zu sein. Hierzulande war Sacred hingegen ein Riesenerfolg. Weltweit gesehen haben wir Diablo aber nicht geschlagen, aber das kann bald mit Sacred 2 geschehen, da wir jetzt einen starken Partner in Amerika haben und auch die Konsolen in Angriff nehmen.
OnlineWelten: Hack ´n Slay-Spiele sind ja meist auch recht umfangreich. Wo verstecken sich bei der Entwicklung die größten Probleme? Worauf muss man am stärksten achten?
Daniel Dumont: Aufs Balancing. Das Spiel startet bei Level 0 und geht bis über 200. Es muss den Käufer stets fordern, darf nie unfair oder zu lasch werden. Auch die ganzen Waffen - wir haben Tausende von Items - auf ein Spiel mit dem Umfang von Sacred abzustimmen, ist verdammt schwierig. Wir haben natürlich bestimmte Vorgehensweisen, wie man solche Systeme entwickelt und genug Erfahrungen mit dem ersten Teil gesammelt. Aber das ist definitiv der Bereich, in dem wir am meisten aufpassen müssen.
OnlineWelten: Würdest du sagen, der erste Teil war so etwas wie Lehrgeld für euch, was die Entwicklung von Hack ´n Slay-Spielen betrifft?
Daniel Dumont: Sacred war schon ein klasse Spiel und hat auch super funktioniert. Es wurde nach dem Release immer weiter verbessert, am Balancing wurde geschraubt. Die Erfahrungen, die wir dabei gemacht haben, kann man nicht unbedingt Fehler nennen. Aber was wir mitnehmen konnten, setzen wir auf jeden Fall im Nachfolger um.
OnlineWelten: Wo siehst du Ascaron als Entwickler nach Patrizier oder Sacred? Wollt ihr eine bestimmte Nische finden? Oder kannst du dir vorstellen, dass ihr auch mal ein ganz anderes Spiel macht als bisher?
Daniel Dumont: Grundsätzlich sind wir in diesem Bereich offen. Wirtschaftssimulationen haben wir allerdings hinter uns gelassen. Das war zu Zeiten, als die Spiele noch sehr günstig sein durften und der deutsche Markt als Zielgruppe genügt hat. Das geht jetzt nicht mehr; Wirtschaftsspiele kann man nicht mehr verkaufen. Es geht klar in Richtung Konsolen, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Es darf zwar tiefgründig werden, was wir auch mit Sacred 2 machen, aber es ist nicht jede Art von Spiel möglich. Es müssen Titel sein, die für Einsteiger gut geeignet sind. Und das trifft nicht auf jede Gruppe zu. Wir sind Spezialisten für Action-Rollenspiele in der Art wie Sacred, aber das heißt nicht, dass man ausgehend davon nicht zu großen, egomäßig dargestellten Charakteren gehen kann. Auch der MMO-Bereich klingt interessant. Jetzt steht für uns erst mal die Fertigstellung des Spiels auf dem Programm. Was wir danach machen, werden wir sehen ...
OnlineWelten: Gibt's für den MMO-Sektor schon erste Ideen, Geistesblitze?
Daniel Dumont: Ideen haben wir natürlich immer sehr viele, aber es gibt noch keine niedergeschriebene Planung, kein Exposé. Wenn jedoch jemand käme und sagt "Überleg dir mal was im Bereich Konsolen-MMO", dann würde ich auf jeden Fall nicht bei null anfangen.










Ziel 100
22.05.2008, 12:35 Uhr
1. Xbox360-Version
2. Eine frei zoombare Kamera
3. Dass es einfach nur gut wird
Hoher Irokese
20.05.2008, 06:31 Uhr
Und sooo toll finde ich die Landschaft jetzt auch nicht (z.B. das Wasser des Baches). Naja, mal schauen^^
schattentanz
19.05.2008, 12:43 Uhr
hornedry2k
19.05.2008, 08:19 Uhr
Sabtu
16.05.2008, 10:40 Uhr
NobodyJH
15.05.2008, 18:24 Uhr
Ghaleon
15.05.2008, 14:10 Uhr
Ich würde es auch mit bugs nehmen wie der erste teil ;-)