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Test zum Spiel: Armed Assault 2 Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
PC: 1. Quartal 2009
Status:
keine Angabe
Publisher:
keine Angabe
Entwickler:
Bohemia Interactive
Genre:
Shooter
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
arma2.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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André Linken | 14.06.2009, 08:00 Uhr

Armed Assault 2 - Test
Wenn Soldaten die Luft ausgeht

1 Wertung

Wer keine Lust mehr hat auf Shooter mit seichtem Tiefgang und stattdessen auf knallharte Taktik steht, dem dürfte ArmA 2 eigentlich gefallen. Das neue Spiel von Bohemia Interactive hat einiges zu bieten – und macht gleichzeitig einiges falsch.
Wer den Namen Bohemia Interactive hört und sich zudem für Taktik-Shooter bzw. Militärsimulationen interessiert, der dürfte sofort erwartungsvoll die Augenbrauen heben. Immerhin zeichnete das Team aus Tschechien für Operation Flashpoint verantwortlich, das noch heute eine große und vor allem treue Fangemeinde vorzuweisen hat. Der inoffizielle Nachfolger Armed Assault schlug in dieselbe Kerbe, war jedoch aufgrund vieler Fehler und anderer Mängel mit einem recht bitteren Beigeschmack in Erinnerung geblieben. Mit dem zweiten Teil sollte eigentlich alles besser werden. Noch realistischere Kämpfe, eine verbesserte Physikengine und packende Feuergefechte auf riesigen Schlachtfeldern. Nun, das alles hat ArmA 2 tatsächlich zu bieten; leider aber auch eine ganze Menge mehr.

Kampf den Rebellen
Die Hintergrundstory des Spiels ist ebenso interessant wie erschreckend realitätsnah. Alles dreht sich um einen Krieg im frei erfundenen Sowjetstaat Chernarus, bei dem sowohl Rebellen als auch die russische Armee ihre Finger im Spiel haben. Ihr hingegen schlüpft zu Beginn der umfangreichen Kampagne in die Rolle eines US-Marines, der mit seinem "Razor Squad" im Krisengebiet für Ordnung sorgen soll. Bereits die erste Mission der "Operation Red Harvest" lässt die intensive weil authentische Atmosphäre des Spiels erahnen. Ihr robbt euch durch hohes Gras, Kugeln pfeifen euch um die Ohren und Funksprüche eurer Kameraden dringen an euer Ohr. Diese Einsätze gewinnen im späteren Verlauf der Kampagne weiter an Brisanz und schicken euch mitunter zwischen die Reihen von Widerstandskämpfern, an Bord eines Helikopters oder hinter das Lenkrad eines anderen Fahrzeuges. Stellenweise übernehmt ihr sogar das Kommando eines kompletten Regiments und "schiebt" die Soldaten im Stil eines Strategiespiels über die Gefechtskarte. Ebenfalls interessant ist das dynamische Missionssystem. Wenn ihr einer bestimmten Fraktion während einem Einsatz helft, zeigt sich diese zu einem späteren Zeitpunkt (mithilfe von Informationen, Unterstützung im Kampf etc.) erkenntlich. Wie ihr bereits an diesen wenigen Beispielen erkennen könnt, hat ArmA 2 einiges zu bieten und verspricht sowohl Abwechslung als auch Tiefgang.

ArmA 2 sieht stellenweise richtig gut aus und hat auch seine tollen Momente.

In der Theorie und einigen wenigen Spielmomenten ist das auch tatsächlich der Fall. Allerdings wird das alles von zahlreichen Fehlern und anderen Problemen dermaßen überschattet, das am Ende nicht mehr viel von der anfangs so packenden Schlachtfeldatmosphäre übrig bleibt. Das beginnt bereits mit den eingangs erwähnten Funksprüchen der Kameraden. In seltenen Fällen machen euch die KI-Kollegen auf versteckte Feinde oder das nächste Missionsziel aufmerksam – sehr hilfreich. Im Großteil der Zeit erhaltet ihr jedoch völlig konfuse Anweisungen, die euch meist in die Irre oder sogar den sicheren Bildschirmtod führen. Da werden beispielsweise Gegnerpositionen falsch oder ungenau angegeben, auf nicht vorhandene Objekte hingewiesen oder anderweitig für Verwirrung gesorgt. Oder die vorhin noch so gelobte Dynamik während der Missionen. Diese Funktion ist vom Ansatz her genial, funktioniert leider in vielen Fällen nicht richtig. Das liegt vornehmlich an der Tatsache, das zahlreiche Skriptereignisse nicht richtig oder gar nicht ausgeführt werden. Die nervige Konsequenz: Die besagte Nebenmission bzw. Aufgabe kann nicht von euch fortgeführt und somit beendet werden. In solchen Momenten – und von diesen gibt es in ArmA 2 reichlich – werdet ihr wütend in die Tastatur beißen und fluchend den letzten Spielstand laden. Apropos Spielstand: Von diesem könnt ihr lediglich einen pro Mission anlegen, den ihr immer wieder überschreiben müsst. Was dies in Verbindung mit den soeben aufgeführten Fehlern bedeutet, brauchen wir euch sicherlich nicht erklären.

1 Wertung




Wenn Soldaten die Luft ausgeht Kommentare (3)

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chaospg

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Friendinvite

15.06.2009, 10:14 Uhr Miserabel

So ein Spiel unfertig rauszubringen und dann noch fast 50 € dafür zu verlangen ist einfach unfassbar. Ich kann jedem diesen Kauf nur abraten. Da bleibt nur abzuwarten was Operation Flashpoint dragon Rising zu bieten hat. Ob dies besser machen können?

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Inso

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Friendinvite

14.06.2009, 16:31 Uhr

Das Spiel sit jetzt seit Tagen draussen und die Redaktionen ham auch ne VorVersion bekommen.. shcon schade das hier auf der Seite erst über die Probleme berichtet wird nachdem die tagelange Werbung auf der Page ausgelaufen ist.. mehr bleibt dazu nicht mehr zu sagen..

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Lazzard

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Friendinvite

14.06.2009, 08:31 Uhr Bugged Assault

Das spiel ist unter aller Kanone. Voller Bugs die ein spielen teilweise unmöglich machen-
Ich kann aktuell nicht weiterspielen, da ein Bug die Mission nicht erfüllen lässt.
Traurig das der Käufer für 45,- € ein so mieses Produkt erhält.

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