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Test zum Spiel: Anno 1701 Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
Nintendo DS: 08. Juni 2007
PC: 26. Oktober 2006
Status:
Released
Publisher:
Sunflowers
Entwickler:
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Genre:
Strategiespiel
USK:
Alle Altersstufen
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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Torsten Kägler | 18.06.2007, 12:08 Uhr

Anno 1701 - Test
Auf in neue Welten!

1 Wertung

Immer mehr Strategiehits erscheinen auch für Nintendo DS – nun kommt Anno 1701 für den Handheld in den Handel. Wir haben uns die Umsetzung mit dem Stylus genauer angeschaut.
Schon mehrfach werden Strategiefans darüber nachgedacht haben, wie man denn die Steuerung des Lieblingsgenres noch besser umsetzen könnte und der eine oder andere wird dabei wohl auch über einen Touchscreen nachgedacht haben. Vor allem die hohe Geschwindigkeit und die Leichtigkeit der Bedienung sind hierbei die Vorteile, die einem schnell in den Sinn kommen. Für einen Sprung auf der Karte wäre es durchaus denkbar, per Touchscreen einfacher und genauer spielen zu können. Einige Entwickler scheinen die Wunschträume erhört zu haben und so entdeckte man den Nintendo DS mittlerweile als Plattform für Strategiespiele. Bereits in der Vorschau zeigten sich Anno 1701 DS, aber auch Die Siedler DS in einem erhabenen Glanz. In diesen Tagen heißt es nun zu neuen Abenteuern und vor allem Welten aufzubrechen, so dass sich die Frage stellt: Was bietet Anno 1701 DS spielerisch nun wirklich? Schon die Veröffentlichung des ersten Teils für den Computer verzauberte eine ganze Spielergeneration. Ein ausgewogener Wirtschaftsbaum und dazu immer wieder fordernde Elemente wie Feuer, Beben oder angreifende Feinde sorgten dafür, dass das Endlosspiel auch nach Tagen und Wochen nie wirklich langweilig wurde. Viele werden auch darin übereinstimmen, dass selten ein Spiel so häufig wieder im Laufwerk landete, wie Anno 1602.

Viele Teile erinnern an den großen Bruder auf dem PC, doch auch auf dem Nintendo DS hat Anno 1701 eine ganze Menge zu bieten.

Im Herbst des vergangenen Jahres folgte der nun schon dritte Teil der Serie und während für den PC bereits ein Add-On in der Mache ist, dürfen sich Spieler mit einem Nintendo DS nun auf eine mobile Umsetzung des Strategiespiels freuen. Natürlich setzen die Entwickler hierbei ganz und gar auf die Steuerung per Stylus und so wird schon vor dem Spielbeginn gefragt, ob denn nun ein Links- oder Rechtshänder in das Abenteuer starten möchte. Ist diese Einstellung vorgenommen, kann es auch schon direkt ins Spiel weitergehen. Geboten wird hier eine Kampagne, die mit 15 Missionen und zahlreichen Kapiteln für den Nintendo DS recht umfangreich daherkommt. Bevor es nun daran geht, epochale Welten zu erschaffen und zum größten Stadtherrn und Siedlungsmeister der neuen Welt zu avancieren, sollte sich Zeit für die Einführung genommen werden. Schließlich bietet Anno 1701 DS im Vergleich zur PC-Version einige Eigenheiten.

Auffällig bleibt aber dennoch, dass sich an der Steuerung wenig verändert hat. Der Spieler kann schnell durchstarten und bekommt sehr gut vermittelt wo welche Baugruppen gefunden oder Einstellungen vorgenommen werden. Nach knapp einer Viertelstunde sollten die Grundzüge des Spiels verstanden sein, so dass eine Hungersnot ebenso wie der Baumittelstopp keine Herausforderung mehr darstellt. Für viele dürfte sich die Frage stellen, wie denn die Übersicht gelungen ist. Die Entwickler haben ganze Arbeit geleistet, um den Balanceakt zwischen tiefgründiger Handels- und Wirtschaftssimulation und Spiel für Bus und Bahn zu meistern. Erkennbar wird dies vor allem daran, dass beispielsweise einige Gebäude und Berufsgruppen ausgespart wurden. Wer also verzweifelt nach einem Weber sucht, der die Wolle aus der Schaffarm verarbeitet, der sollte beruhigt sein, denn die Rationalisierung sorgt dafür, dass der Farmer nun gleich das Endprodukt an den Marktplatz ausliefert. Ähnliches gilt für den Schweinefarmer, der nun Frischfleisch abliefert und nicht noch einen Metzger zum Verarbeiten der Schweinehälften benötigt.

Die Bedienung mit dem Stylus erfolgt nahezu vorbildlich und scheint für das Genre wie geschaffen. Schnell hat man sich eingelebt und hat auch herausgefunden wo welche Gebäude oder Einstellungen zu finden sind.

All dies sorgt in erster Linie dafür, dass der Spieler mehr Übersicht auf den teils doch sehr klein erscheinenden Karten erhält. Schließlich war es selbst auf dem PC nicht immer ganz einfach alle einzelnen Gebäude zu finden oder schlichtweg den groben Überblick zu behalten. Den Aufbau der eigenen Siedlung nimmt man ansonsten gewohnt vor. Zunächst heißt es einen geeigneten Platz für den Kontor zu finden und kurz darauf kann dann auch schon mit dem Ausbau begonnen werden, so dass sich vom Fischer, über den Holzfäller und dem Farmer bis zum ersten Pionier allerhand Menschen in der noch frischen Siedlung tummeln. Im weiteren Spielverlauf wird es dann und wann ein wenig hakelig, wenn die Karte schon zugebaut ist und dadurch die Übersicht fehlt, denn die Karte kann leider nicht gedreht werden. Dies ist gerade dann ärgerlich, wenn man Straßen verlegen will. Diese werden nun mit dem Anklicken von zwei Punkten errichtet, was aber nicht immer zum gewollten Verlauf führt. Hier wäre die Lösung wie auf dem PC mit individuellen Straßen sicherlich die bessere, wenn auch zeitintensivere Wahl gewesen.

1 Wertung




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