Anno 1701 - Preview
Zurück zu neuen Ufern!
Bis eine solche Siedlung das Licht der Welt erblickt, heißt es fleißig handeln und planen. Dabei kommt das Spielprinzip vor allem Fans des ersten Teils wieder sehr entgegen.
Der Einstieg in die spätere Kaufversion wird mit zwei Tutorials möglich sein. So wird kompletten Neulingen des Genres genau erklärt worauf zu achten ist und Veteranen der Reihe sitzen nicht gelangweilt beim Tutorial, weil sie alles bereits kennen, sondern konzentrieren sich auf die Neuerungen, die in einem stimmigen Überblick präsentiert werden. In jedem Fall eine gelungene Idee, denn nichts ist langweiliger und ermüdender, als Fanatiker der Reihe jegliches Details abermals durchzukauen. Der Einstieg in das tatsächliche Spiel erfolgt im gewohnten Stile. Mit einem kleinen Handelsschiff ausgestattet, heißt es die neue Welt zu erkunden. Welche Insel wird sich wohl in Zukunft am besten eignen, um das Abenteuer des Neuanfangs bestehen zu können? Welche Rohstoffe können auf dem friedlichen Fleckchen Erde angebaut werden und lauern etwa in der Nähe Piraten oder doch nur friedfertige Ureinwohner?
Schnell fühlt man sich heimisch im Flair von Anno 1701 und weiß worauf zu achten ist. Eine Insel zu erwischen, die ausreichend Platz bietet, um die gesamte Handel- und Produktionsstruktur aufzubauen. Für eine zweite Siedlung reichen Einkünfte und Rohstoffe nämlich nur bedingt aus. Es gilt in gewohnter Manier den Holzfäller mit Arbeit zu beauftragen, denn Holz kann immer gut gebraucht werden. Nahrung wäre auch nicht schlecht und wenn schon Tiere auf der Insel sind, lohnt sich das Jagen auch oder ist ein Fischer die bessere Lösung? Gebaut wird entweder wie gewohnt im Menü mit den gewohnten Strukturen oder ganz einfach per Klick auf die rechte Maustaste und Auswahl im Sterndesign, eine logische Ergänzung von der das Spiel eine Menge parat hält.
Viel Wert wurde auf die einzelnen Gebäude gelegt. Wiedereinmal beweisen die Entwickler ein Auge für Details.
Und auch der Protagonist muss sich entscheiden, ob er als aggressiver Feldherr auftreten möchte oder als defensiver Fürst, der Fortschritt bei der Technik und Wissenschaft wünscht. Denn mit der zunehmenden Vergrößerung der Siedlung und des damit verbundenen Bildungsstandes heißt es sich zu spezialisieren. Je nachdem wie entschieden wird, verändert sich der Technologiestrang und andere Einheiten oder Gebäude werden abrufbar. Hinzu kommen Geheimbünde durch die das Erforschen dunkler Machenschaften erlaubt wird. Vom Panscher bis zum Bombenleger ist die Vielfalt groß und die Wirkung verheerend. Ob die direkte Wirkung mit Gift und Feuerkraft auf die Gegner oder Propaganda, die Wege sind erweitert worden und versprechen viel Spielspaß, Langzeitmotivation und Tiefgang.
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Sunny
03.11.2006, 10:44 Uhr
Schade
Torsten | Onlinewelten GmbH
26.10.2006, 23:23 Uhr
Nur weil allerdings einer FC Bayern München gut findet, darf jemand anderes nicht auch den Hamburger SV mögen. Die Welt ist nicht gleich und darauf kommt es auch an.
Zudem kann man sich Anno 1701 so gestalten, dass es anspruchsvoller wird und ich denke nicht, dass es schlecht ist, wenn jedem der Einstieg erleichtert wird oder möchtest du einen IQ-Test für den Titel voraussetzen?
Wie Rainer angesprochen hat, liegt die Problematik des Einstiegs auch daran, dass der Handel bei Anno 1503 ins Zentrum gerückt war, was für Personen, die ganz klar auf Anno 1602 und die Steuern fixiert waren, eine zusätzliche Umstellung war. Das alte Spielprinzip konnte nicht simpel übernommen werden.
Und um die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen: Ich spiele Anno 1602 seit dem ersten Tag und noch bis heute. Es ist eines der wenigen Spiele, die immer auf meiner Festplatte sind. Zudem steht Anno 1503 in meinem Regal der besten Titel und Anno 1701 steht sogar zweimal bei mir. In der Limited Edition und der Standard-Kaufversion. Ich hatte immer Spaß an Anno, aber man kann nicht immer nur von sich auf ein Spiel und den Spaß schließen, sondern sollte auch andere Meinungen aufgreifen.
W-O-D
25.10.2006, 23:57 Uhr
In Anno 1503 funktioniert der MP (siehe das MP Forum in der Annozone) und auch die Handesrouten haben funktioniert.
Offensichtlich sind aber einige schon damit überfordert die Grundlagen einer soliden Wirtschaft aufzubauen, weshalb sie schnell ins Minus geraten.
Dieses ewige Ankreiden, das Game sei zu schwer, liegt einzig im ünvermögen der Spieler Wirtschaftszusammenhänge zu begreifen.
Anno 16701 ist derart einfach geworden das selbst Anfänger zurechtkommen sollten, aber die Praxis zeigt das auch da mancher nicht die simpelsten wirtschaftlichen Grundlagen gebacken bekommt.
Gruß
Charles
Rainer
24.10.2006, 18:05 Uhr
Auch war für mich als eingefleischten 1602-Fan die geänderte Verdienstmethode über die Verkaufsstände sehr gewöhnungsbedürftig.
Leider konnte ich von 1701 bislang nur die Demo spielen, diese läuft aber auf meinem 1 1/2 Jahre alten PC einwandfrei (AMD Athlon 3000, 1 GB Speicher, GeForce 6600GT).
Aber allein die Demo läßt mich jetzt schon viel Gutes erwarten.
Denn abgesehen von der neuen Grafik empfinde ich die neue Interaktivität zu den KI-Spielern als äußerst interessant. Früher gab es zwar irgendwelche nett anzusehenden Eingeborenen, wenn aber die Inselgröße nicht mehr ausreichte, hat man diese einfach ausgelöscht- einen wirklichen Zweck erfüllten sie nicht. In 1701 dagegen muss man sich mit ihnen arangieren, denn nur sie besitzen Produkte, die durch Handel zur eigenen Aristokratie führen.
Auch der jetzt aktive Handel mit den "fliegenden" Händlern und die verschiedenen Quests werten für mich 1701 zu den Vorgängern um ein vielfaches auf.
Und wen mal das Piratenleben reizt bekommt durch den Pratenkapitän Ramirez volle Unterstützung.
Also ich freu mich auf 1701...
Kerstin
19.10.2006, 21:42 Uhr
Naja, ich habe wohl gelegentlich die Möglichkeit, das neue Anno auf einem anderen Rechner zu testen - meiner ist auch schon zu alt dafür; darauf freue ich mich und dann schaue ich weiter... ;-)
Torsten | Onlinewelten GmbH
08.10.2006, 11:38 Uhr
Sicherlich gilt gerade das Genre von Anno 1701 nicht als klassisch hardwarehungrig, aber im Prinzip wäre der Aufschrei ebenso da, wenn die grafische Darstellung und die Komplexität der Spielwelten reduziert worden wären.
W-O-D
05.10.2006, 22:58 Uhr
Der Durchschnittsspieler von Anno hat die 40 meist hinter sich, und Rechner die schon etwas älter sind, die werden sich für ein Game kaum nen neuen anschaffen.
Dazu kommt noch das die gewohneten Features zum Teil völlig weggefalln sind,
schon das wird nicht jedem gefallen.
Deshalb ist es abzuwarten wie es letztendlich ankommt bei der Annogemeinde.
gruß
Charles
Torsten | Onlinewelten GmbH
05.10.2006, 22:10 Uhr
Zähl mit "harmonisch" bitte nach, dann sprechen wir uns wieder. Leider ist die zeitliche Einteilung für ein Preview nicht mit der Spanne für eine andere Ausarbeitung zu vergleichen, so dass die Vielfalt schonmal auf der Strecke bleibt.
Wir können aber gerne einen Battle mit Ausarbeitungen über deutsche Lyrik beginnen. Leider sind zudem die Möglichkeiten bei der Analyse eines Werks von Gottfired Benn (Wirr gewähltes Beispiels) deutlich schöner, als wenn über Anno 1701 debattiert wird. ;)
@W-O-D:
Es war noch nie so, dass Hardware ein schöner Bereich war. Ich hab gerade erst für 800 Euro neue Parts verbaut. Als ich damals auf Black and White gewartet hab und aufrüsten musste, war das allerdings auch eine Qual, als armer Schüler.
der_werwolf
05.10.2006, 21:55 Uhr
Hoffentlich kommt mal wieder was inspirierteres :)
Sebastian Geiger | OnlineWelten GmbH
05.10.2006, 21:42 Uhr
danke zunächst einmal für dein Feedback. Nun zu den von die angesprochenen Kritikpunkte:
Wir konnten uns Anno 1701 anhand einer spielbaren Previewversion ansehen und daher können wir wohl sehr gut beurteilen wie sich Anno 1701 spielt. Jedoch ist kein Preview der Welt gegen die Subjektivität des jeweiligen Redakteurs gewappnet.
Bezüglich der Systemanforderungen bleibt mir zu sagen, dass unter einem derartigen Grafikniveau nun mal die Voraussetzungen ansteigen. Das ist schlicht und ergreifend das Gesetz der Technik.