Orgia Romanus - Neues Römer-MMO will sexuelle Beziehungen zwischen Spieler-Charakteren fördern

MEHR ZUM SPIEL

Test zum Spiel: Anno 1701 Spiel-Test

DETAILS ZUM SPIEL

Anno 1701 bei Amazon kaufen

Fan werden Fan werden

Newsletter

RSS

Plattformen:
PC
Release:
Nintendo DS: 08. Juni 2007
PC: 26. Oktober 2006
Status:
Released
Publisher:
Sunflowers
Entwickler:
Related Designs
Genre:
Strategiespiel
USK:
Alle Altersstufen
Offizielle Seite:
keine Angabe
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Preview
Zurück zu neuen Ufern! 11
Neuste: 03.11.2006 10:44
Special
Anno(i), Matrose 1
Neuste: 28.10.2006 12:13
Test
Auf in die neue Welt! 2
Neuste: 25.10.2006 21:37
Fan werden auf Facebook

Torsten Kägler | 05.10.2006, 00:00 Uhr

Anno 1701 - Preview
Zurück zu neuen Ufern!

1

Besinnen sich die Entwickler auf bewährte Spielelemente? Kann die Schmach von Anno 1503 wieder gut gemacht werden? Viele Fragen und ebenso viele Antworten!
Jeder Fan von Strategiespielen wird zumindest einen Teil der Anno-Reihe in seinem Regal stehen haben. Vor allem Anno 1602 mit der Erweiterung "Neue Inseln - Neue Abenteuer" sorgte einst für einen Überraschungserfolg, der die deutsche Entwicklerszene mit einem Schlag ein ganzes Stück bekannter machte. Stunden, Tage, Wochen und sogar Monate wurde um die Wette gehämmert und gewerkelt, denn die Langezeitmotivation war vor allem im Endlosspiel beinahe unendlich. Kein Wunder, dass einige Spieler bis heute diesen Klassiker immer wieder in ihr Laufwerk befördern, um eine Runde auf Expansionskurs zu gehen. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an Anno 1503. Diese konnten nicht im vollen Umfang erfüllt werden, zwar waren die Verkaufszahlen erwartungsgemäß hoch, der schlechte Ruf von Electronic Arts zur damaligen Zeit bei PC-Spielen bewahrheitete sich leider ein weiteres Mal. Fehler im Gameplay und vor allem ein fehlender Mehrspielermodus schreckten jahrelange Fans ab und bis heute sind viele noch abgeschreckt durch die Schmach von Anno 1503.

Bis eine solche Siedlung das Licht der Welt erblickt, heißt es fleißig handeln und planen. Dabei kommt das Spielprinzip vor allem Fans des ersten Teils wieder sehr entgegen.

Für Anno 1701 sprechen die Entwickler von der Versöhnung mit der treuen Käuferschaft, denn es gilt vieles wieder gut zu machen. Das Budget wurde in eine unglaubliche Höhe angehoben und versprochen, dass sich der dritte Teil wieder an dem Erfolg des ersten Teils orientieren wird. Eine große Aufgabe, die viel Fleiß bedarf, denn kaum eine Spielerschaft ist so anspruchsvoll wie die der Strategen im heimischen Wohnzimmer. Schon erste Bilder im vergangenen Jahr zeigten, dass die Weichen gut stehen, denn zumindest optisch konnte der Titel bereits überzeugen. Mittlerweile sind die Eindrücke tiefer und der Releasetermin näher geworden. In diesen Tagen flatterte die aktuelle Previewversion in unser Büro.

Der Einstieg in die spätere Kaufversion wird mit zwei Tutorials möglich sein. So wird kompletten Neulingen des Genres genau erklärt worauf zu achten ist und Veteranen der Reihe sitzen nicht gelangweilt beim Tutorial, weil sie alles bereits kennen, sondern konzentrieren sich auf die Neuerungen, die in einem stimmigen Überblick präsentiert werden. In jedem Fall eine gelungene Idee, denn nichts ist langweiliger und ermüdender, als Fanatiker der Reihe jegliches Details abermals durchzukauen. Der Einstieg in das tatsächliche Spiel erfolgt im gewohnten Stile. Mit einem kleinen Handelsschiff ausgestattet, heißt es die neue Welt zu erkunden. Welche Insel wird sich wohl in Zukunft am besten eignen, um das Abenteuer des Neuanfangs bestehen zu können? Welche Rohstoffe können auf dem friedlichen Fleckchen Erde angebaut werden und lauern etwa in der Nähe Piraten oder doch nur friedfertige Ureinwohner?

Schnell fühlt man sich heimisch im Flair von Anno 1701 und weiß worauf zu achten ist. Eine Insel zu erwischen, die ausreichend Platz bietet, um die gesamte Handel- und Produktionsstruktur aufzubauen. Für eine zweite Siedlung reichen Einkünfte und Rohstoffe nämlich nur bedingt aus. Es gilt in gewohnter Manier den Holzfäller mit Arbeit zu beauftragen, denn Holz kann immer gut gebraucht werden. Nahrung wäre auch nicht schlecht und wenn schon Tiere auf der Insel sind, lohnt sich das Jagen auch oder ist ein Fischer die bessere Lösung? Gebaut wird entweder wie gewohnt im Menü mit den gewohnten Strukturen oder ganz einfach per Klick auf die rechte Maustaste und Auswahl im Sterndesign, eine logische Ergänzung von der das Spiel eine Menge parat hält.

Viel Wert wurde auf die einzelnen Gebäude gelegt. Wiedereinmal beweisen die Entwickler ein Auge für Details.

In den ersten Stunden heißt es zu siedeln, dass die Maustaste nur so glüht. Allerdings sollte schon früh darauf geachtet werden, dass die Mitstreiter auf den umgebenden Inseln keinen Siedlungsfortschritt erhaschen können und so muss man immer auf der Hut sein, dass die Gegner einem nicht über den Kopf wachsen. Der Bereich Diplomatie wurde deutlich erweitert, denn die künstliche Intelligenz ist nicht immer nur auf gut Kirschenessen aus. Sie nimmt dem Spieler das Wegschnappen von Inseln oder die Aufrüstung eher krumm als im Vorgänger und das liegt auch daran, dass die Gegner deutlich unterschiedlicher in ihrem Gemüt geworden sind. Ob der aggressive Feldherr oder der nette Händler von nebenan, alle sind sie vertreten und mittendrin siedelt der Spieler.

Und auch der Protagonist muss sich entscheiden, ob er als aggressiver Feldherr auftreten möchte oder als defensiver Fürst, der Fortschritt bei der Technik und Wissenschaft wünscht. Denn mit der zunehmenden Vergrößerung der Siedlung und des damit verbundenen Bildungsstandes heißt es sich zu spezialisieren. Je nachdem wie entschieden wird, verändert sich der Technologiestrang und andere Einheiten oder Gebäude werden abrufbar. Hinzu kommen Geheimbünde durch die das Erforschen dunkler Machenschaften erlaubt wird. Vom Panscher bis zum Bombenleger ist die Vielfalt groß und die Wirkung verheerend. Ob die direkte Wirkung mit Gift und Feuerkraft auf die Gegner oder Propaganda, die Wege sind erweitert worden und versprechen viel Spielspaß, Langzeitmotivation und Tiefgang.

1




Zurück zu neuen Ufern! Kommentare (11)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Alle Kommentare einblenden 1 2 »

Sunny

03.11.2006, 10:44 Uhr

Ja also das SPiel ist einfach klasse, Grafik Tutorials etc. Allerdings kann ich es nicht mit meinem Rechner spielen, 1,7GHZ was ich sehr schade finde. Kenne viele Leute, die sich dieses Spiel nicht kaufen werden, da ihre Rechner nicht die Systemvorraussetzungen erfüllen, ob es nun am Prozessor oder Grafikkarte liegt. Wer kauft sich schon eine neue Grafikkarte oder neuen Prozessor um ein Spiel zu spielen???
Schade

Melden

Torsten | Onlinewelten GmbH

26.10.2006, 23:23 Uhr

Gut, dann fangen wir jetzt an Spieler runterzumachen, da sie eben nicht den gesamten Tag Zeit haben, um sich an einen Titel heranzusetzen. Es ist immernoch so, dass möglichst viele Personen an einem Spiel, welches für die Masse beworben wird, eben diesen Spaß haben sollen. Diese Vermartkung war bei Anno 1503 der Fall und einige/viele Spieler waren enttäuscht. Ebenso waren Spieler begeistert, was niemand bestreitet.
Nur weil allerdings einer FC Bayern München gut findet, darf jemand anderes nicht auch den Hamburger SV mögen. Die Welt ist nicht gleich und darauf kommt es auch an.
Zudem kann man sich Anno 1701 so gestalten, dass es anspruchsvoller wird und ich denke nicht, dass es schlecht ist, wenn jedem der Einstieg erleichtert wird oder möchtest du einen IQ-Test für den Titel voraussetzen?
Wie Rainer angesprochen hat, liegt die Problematik des Einstiegs auch daran, dass der Handel bei Anno 1503 ins Zentrum gerückt war, was für Personen, die ganz klar auf Anno 1602 und die Steuern fixiert waren, eine zusätzliche Umstellung war. Das alte Spielprinzip konnte nicht simpel übernommen werden.
Und um die Vorwürfe aus dem Weg zu räumen: Ich spiele Anno 1602 seit dem ersten Tag und noch bis heute. Es ist eines der wenigen Spiele, die immer auf meiner Festplatte sind. Zudem steht Anno 1503 in meinem Regal der besten Titel und Anno 1701 steht sogar zweimal bei mir. In der Limited Edition und der Standard-Kaufversion. Ich hatte immer Spaß an Anno, aber man kann nicht immer nur von sich auf ein Spiel und den Spaß schließen, sondern sollte auch andere Meinungen aufgreifen.

Melden

W-O-D

25.10.2006, 23:57 Uhr

Und nochmal zum Mitmeißeln für alle die es immer noch nicht begriffen haben.
In Anno 1503 funktioniert der MP (siehe das MP Forum in der Annozone) und auch die Handesrouten haben funktioniert.
Offensichtlich sind aber einige schon damit überfordert die Grundlagen einer soliden Wirtschaft aufzubauen, weshalb sie schnell ins Minus geraten.
Dieses ewige Ankreiden, das Game sei zu schwer, liegt einzig im ünvermögen der Spieler Wirtschaftszusammenhänge zu begreifen.

Anno 16701 ist derart einfach geworden das selbst Anfänger zurechtkommen sollten, aber die Praxis zeigt das auch da mancher nicht die simpelsten wirtschaftlichen Grundlagen gebacken bekommt.

Gruß
Charles

Melden

Rainer

24.10.2006, 18:05 Uhr

1503 war eine Idee interessanter als 1602 - wenn doch nur die Handelsroutenerstellung einwandfrei funktioniert hätte, und wenn sich die Schiffe nicht ständig mit gleichen Produkten selbst überladen hätten und ganz wichtig: wenn nur der Multiplayer funktioniert hätte.
Auch war für mich als eingefleischten 1602-Fan die geänderte Verdienstmethode über die Verkaufsstände sehr gewöhnungsbedürftig.

Leider konnte ich von 1701 bislang nur die Demo spielen, diese läuft aber auf meinem 1 1/2 Jahre alten PC einwandfrei (AMD Athlon 3000, 1 GB Speicher, GeForce 6600GT).
Aber allein die Demo läßt mich jetzt schon viel Gutes erwarten.
Denn abgesehen von der neuen Grafik empfinde ich die neue Interaktivität zu den KI-Spielern als äußerst interessant. Früher gab es zwar irgendwelche nett anzusehenden Eingeborenen, wenn aber die Inselgröße nicht mehr ausreichte, hat man diese einfach ausgelöscht- einen wirklichen Zweck erfüllten sie nicht. In 1701 dagegen muss man sich mit ihnen arangieren, denn nur sie besitzen Produkte, die durch Handel zur eigenen Aristokratie führen.
Auch der jetzt aktive Handel mit den "fliegenden" Händlern und die verschiedenen Quests werten für mich 1701 zu den Vorgängern um ein vielfaches auf.
Und wen mal das Piratenleben reizt bekommt durch den Pratenkapitän Ramirez volle Unterstützung.
Also ich freu mich auf 1701...

Melden

Kerstin

19.10.2006, 21:42 Uhr

Ich verstehe nicht, warum im Artikel auf Anno 1503 eingeprügelt wird! Das fand ich um Längen besser als 1602. Liegt wohl daran, das ich eine Frau bin und Frauen anders spielen als Männer?!
Naja, ich habe wohl gelegentlich die Möglichkeit, das neue Anno auf einem anderen Rechner zu testen - meiner ist auch schon zu alt dafür; darauf freue ich mich und dann schaue ich weiter... ;-)

Melden

Torsten | Onlinewelten GmbH

08.10.2006, 11:38 Uhr

Ist natürlich die Frage, ob man konform der üblichen Hardware oder des technischen Fortschritts entwickelt.
Sicherlich gilt gerade das Genre von Anno 1701 nicht als klassisch hardwarehungrig, aber im Prinzip wäre der Aufschrei ebenso da, wenn die grafische Darstellung und die Komplexität der Spielwelten reduziert worden wären.

Melden

W-O-D

05.10.2006, 22:58 Uhr

Inzwischen betrifft es aber nicht nur arme Schüler, sehr viele Annospieler mussten schon mit Addon oder Ke zu 1503 ihren Rechner pushen, diesmal steht eine Aufrüstung an die schnell mal die 1000er Marke überspringt.
Der Durchschnittsspieler von Anno hat die 40 meist hinter sich, und Rechner die schon etwas älter sind, die werden sich für ein Game kaum nen neuen anschaffen.
Dazu kommt noch das die gewohneten Features zum Teil völlig weggefalln sind,
schon das wird nicht jedem gefallen.
Deshalb ist es abzuwarten wie es letztendlich ankommt bei der Annogemeinde.

gruß
Charles

Melden

Torsten | Onlinewelten GmbH

05.10.2006, 22:10 Uhr

@der_werwolf:
Zähl mit "harmonisch" bitte nach, dann sprechen wir uns wieder. Leider ist die zeitliche Einteilung für ein Preview nicht mit der Spanne für eine andere Ausarbeitung zu vergleichen, so dass die Vielfalt schonmal auf der Strecke bleibt.
Wir können aber gerne einen Battle mit Ausarbeitungen über deutsche Lyrik beginnen. Leider sind zudem die Möglichkeiten bei der Analyse eines Werks von Gottfired Benn (Wirr gewähltes Beispiels) deutlich schöner, als wenn über Anno 1701 debattiert wird. ;)

@W-O-D:
Es war noch nie so, dass Hardware ein schöner Bereich war. Ich hab gerade erst für 800 Euro neue Parts verbaut. Als ich damals auf Black and White gewartet hab und aufrüsten musste, war das allerdings auch eine Qual, als armer Schüler.

Melden

der_werwolf

05.10.2006, 21:55 Uhr

Wow.. selten ein so schlechtes Preview gelesen. Nicht unbedingt der Fakten wegen (sie sind schon das übliche Abarbeiten der Liste History/Neuerungen/Grafik/Spielbarkeit usw.) aber sprachlich und strukturell sehe ich da absolute Defizite. Sämtliche Floskeln wurden schon hundertemale Gebracht, die EA EInleitung ist sschlicht falsch und völlig zusammenhangslos (der eigentliche Publisher war Sunflowers.. nur international liefs meines Wissens über EA) das Wort harmonisch kommt in jedem zweitem Satz vor usw.

Hoffentlich kommt mal wieder was inspirierteres :)

Melden

Sebastian Geiger | OnlineWelten GmbH

05.10.2006, 21:42 Uhr

Hallo,
danke zunächst einmal für dein Feedback. Nun zu den von die angesprochenen Kritikpunkte:
Wir konnten uns Anno 1701 anhand einer spielbaren Previewversion ansehen und daher können wir wohl sehr gut beurteilen wie sich Anno 1701 spielt. Jedoch ist kein Preview der Welt gegen die Subjektivität des jeweiligen Redakteurs gewappnet.

Bezüglich der Systemanforderungen bleibt mir zu sagen, dass unter einem derartigen Grafikniveau nun mal die Voraussetzungen ansteigen. Das ist schlicht und ergreifend das Gesetz der Technik.

Melden

Alle Kommentare einblenden 1 2 »

Mehr zu Anno 1701: