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Allgemeine News - US-Regierung plant Studie zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Gewalt und Videospielen

Als Reaktion auf den Amoklauf an einer US-Grundschule hat die US-Regierung einen 22-Punkte-Plan aufgestellt. Einer davon fordert eine Studie zur Untersuchung von Gewalt in Videospielen.

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Nach der Tragödie um den Amoklauf an einer US-Grundschule, der im vergangenen Jahr das Leben von 20 Kindern und 7 Erwachsenen forderte, hat die US-Regierung nun einen 22-Punkte-Plan erarbeitet, um zukünftig Gewaltakte dieser Art zu unterbinden. Befand sich zunächst allerdings nur die US-waffenlobby im Visier von Präsident Barack Obama und seinem Mitarbeiterstab, hat man es nun offenbar auch auf die Videospiel-Industrie abgesehen.

Wie reuters.com berichtet, ist auch eine mit 10 Millionen US-Dollar geförderte Studie zur Untersuchung des Zusammenhanges von realer Gewalt und gewalthaltigen Videospielen Teil des Aktionsplans. Der Auftrag dafür geht an die dem Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten unterstellte Behörde "Centers for Disease Control and Prevention" (CDC).

Unerwartete Unterstützung erhält der Vorstoß übrigens von der International Game Developers Association, die in einem offenen Brief zu verstehen gab, dass die voll und ganz hinter diesem Vorhaben stehe:

"Anders als andere Industrie-Vereinigungen möchte die IDGA wissenschaftliche Studien über die Produkte ihrer Mitglieder nicht behindern. Wir begrüßen evidenzbasierte Untersuchungen der Auswirkungen unserer Arbeit, um der ohnehin bereits umfangreichen wissenschaftlichen Literatur, die ganz klar zeigt, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Gewalt in Videospielen und realer Gewalt gibt, einige weitere Seiten hinzuzufügen."

Es wird sich zeigen, zu welchem Ergebnis die Studie gelangt, und wie die US-Waffenlobby mit einigen weiteren Punkten des Aktionsplans umgeht, der sich größtenteils gegen den unbeschränkten Waffenbesitz in den USA richtet.

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KOMMENTARE

  

Velve Veldruk

19.01.2013, 17:57 Uhr

Die Studie wurde wohl veranlasst um zu zeigen dass die Regierung 'fair' mit beiden Interessengruppen umgeht.

Zitat von SevenGhost

SevenGhost schrieb:

Naja die Armis drehen sich die sache eh so wie sie es haben wollen, so haben sie es nähmlich immer gemacht?! ;)



Fragt sich eben wen sie eher verärgern wollen, die Wähler die gerne mit ihrer Winchester unter dem Kopfkissen schlafen oder die Wähler die vor dem zu Bett gehen vielleicht noch den PC oder die Konsole aus machen. Mal übertrieben gesagt.
Den höchsten Wähleranteil gibt es wohl unter älteren Leuten die vermutlich weniger Videospieler sind. Ob diese Waffen lieben oder nicht kann ich nicht sagen, das wird wohl von Staat zu Staat und vielleicht sogar von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein.


Die Obama Regierung soweit hat sich eher an wissenschaftlich erwiesene Dinge gehalten. Und wenn man den Studien hierzulande trauen will dann haben diese schon Gezeigt dass Shooter Gewaltfantasien in Menschen anfeuern können, jedoch nicht auslösen. Es wurde auch herausgefunden dass Sportspiele die Spieler wesentlich aggressiver machen als 'Killerspiele'. Ich erwarte ganz ähnliche Ergebnisse in den USA.
Ähnliche Themen sind z.B. der Zusammenhang zwischen Prostitution und Vergewaltigungen, wo gezeigt wird dass in Ländern in denen Prostitution legal ist weniger Vergewaltigungen stattfinden und umgekehrt.
Sehr wagemutige Leute wollen ähnliche Verbindungen zwischen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch ziehen. Wobei ich persönlich den Vergleich nicht angebracht finde, da Kinderpornographie an sich schon Kindesmissbrauch der übelsten Sorte ist. Studien die Pornographie und Vergewaltigung in Verbindung bringen wollen sind soweit auch unschlüssig im Großen und Ganzen und gehen in beide Richtungen. Jedoch reagieren Regierungen ganz unterschiedlich auf diese Dinge. So ist es nach meinem Wissen z.B. in Australien verboten Pornographie zu produzieren mit Frauen die kleine Brüste haben, weil es angeblich den Zuschauer zum Pädophilen machen könnte.


Bleibt eben zu hoffen dass sie die Studien an einer oder sogar mehreren namhaften Universitäten durchführen lassen, die einen Ruf zu verlieren hätten. Denn sollten die Studien Videospiele als gefährlich erachten dann hätten auch wir hier Probleme da die meisten der Spiele eben aus den USA stammen.


Als abschließender Satz als Spieler: Shooters don't make aggressive, lag does!

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SevenGhost

19.01.2013, 01:45 Uhr

Zitat von Niburu

Niburu schrieb:

Ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Ich glau bauch das die Games-Lobby genug Kohle generiert damit die Ergebnisse zufriedenstellen ausfallen


Naja die Armis drehen sich die sache eh so wie sie es haben wollen, so haben sie es nähmlich immer gemacht?! ;)

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Niburu

18.01.2013, 11:52 Uhr

Ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Ich glau bauch das die Games-Lobby genug Kohle generiert damit die Ergebnisse zufriedenstellen ausfallen

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