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Suchtgefahr von Twitter, Facebook und Co größer als bei Zigaretten und Alkohol?
Zu dieser Erkenntnis ist man durch eine Feldstudie mit 205 Teilnehmern im Alter zwischen 18 und 85 Jahren gekommen, die man mit Blackberriys ausstattete und über mehrere Tage hinweg alle zwei Stunden nach ihren aktuellen Bedürfnissen und deren Ausprägung sowie der Häufigkeit, mit der ihnen nachgegeben wurde, befragte. Insgesamt kamen dabei 10.558 Rückmeldungen zustande, durch die die Wissenschaftler herausfanden, dass dem Wunsch nach der Nutzung sozialer Medien deutlich häufiger entsprochen wurde, als etwa dem Bedürfnis nach Nikotin. Als Grund dafür wollen die Forscher ausgemacht haben, dass der Griff zum Smartphone auch in unpassenden Momenten deutlich leichter und unauffälliger geschehen könne, als das Anstecken einer Zigarette.
Noch vor sozialen Medien als stärkstes Bedürfnis, für das die Probanden am empfänglichsten waren, rangiert übrigens das Schlafen. Ebenfalls relativ weit oben siedelte sich die Arbeit an, was sich die Forscher durch die befriedigende Wirkung von Erfolgen und sozialer Anerkennung erklärten. Relativ leicht fiel es den Teilnehmern hingegen, Bedürfnissen wie Sport, Sex und Geldausgeben zu widerstehen.
Die komplette Studie könnt ihr dem Fachmagazin 'Psychological Science' entnehmen.
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CoolKakashi
05.02.2012, 22:43 Uhr