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Studie: Videospiele beeinträchtigen Lernverhalten
Weis und Cerankosky haben im Zuge ihrer Untersuchung Jungen im Grundschulalter und ohne vorherige Verhaltensauffälligkeiten oder Schulprobleme zum Beginn des neuen Schuljahres im Herbst mit einer PlayStation 2 samt dreier für das Alter geeignete Spiele ausgestattet. Anschließend wurden die Jungs auf ihre Intelligenz, Schulleistung und ihr Sozialverhalten getestet und per Zufall in zwei Gruppen aufgeteilt: Die einen bekamen ihre Spielekonsole sofort, die anderen mussten vier Monate darauf warten. Nach diesen vier Monaten wurden alle Versuchsteilnehmer noch einmal untersucht.
All jene Jungen, die ihre PlayStation 2 bereits zum Beginn des Schuljahres erhalten hatten, spielten auch noch vier Monate später damit - im Durchschnitt etwa 40 Minuten täglich. Zudem hatten alle zusätzliche Spiele erworben. Bei etwa der Hälfte wurde mindestens ein Spiel vorgefunden, das für das Alter des Kindes nicht geeignet war. Besonders gravierende Auswirkungen hatte das Nutzen der Videospielkonsole auf die Fähigkeiten beim Lesen und Schreiben: Während die Kontrollgruppe ohne bereitgestellte Videospielkonsole ihre Lese- und Schreibfähigkeiten signifikant steigern konnte, nahm die Lesefähigkeit bei der anderen Gruppe sogar ab. Auf die mathematischen Fähigkeiten wirkte sich das Gaming jedoch nicht aus.
"Die einfachste Erklärung besteht darin, dass Schüler der Grundschule sich in ihrer Freizeit ohnehin praktisch nicht mit Mathematik beschäftigen, es also nichts durch die Videospiele zu verdrängen gibt. Man liest durchaus gelegentlich in der Freizeit. Und Lesen lernt man durch Lesen. Wird dieses Lesen dann durch Videospiele zeitlich eingeschränkt, dann folgen schlechtere Leistungen. Beim Lesen gibt es also etwas zu verdrängen, bei der Mathematik nicht.", so Dr. Spitzer.Und weiter:
"Das erstaunliche an der Studie ist, dass trotz ihrer kurzen Dauer von nur vier Monaten und trotz der Tatsache, dass in der Kontrollgruppe durchaus auch Videospiele gespielt wurden (nur nicht so viele Minuten), klare negative Auswirkungen einer geschenkten Videospielekonsole auf die Schulleistungen nachgewiesen werden konnten. Eine Pfadanalyse konnte zudem zeigen, dass die Effekte durch die Dauer des täglichen Videospiels vermittelt und damit dosisabhängig waren. Anders ausgedrückt: Viel schadet viel."
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zoople
19.07.2010, 18:49 Uhr
Wenn man Spiele wie Eve zockt oder Gildenleader bei WoW und co. ist, bekommt man einige Skills, wie: Wirtschaftsverständnis, Führung und Durchhaltevermögen.
Grayson2502
18.07.2010, 22:01 Uhr
Meister Tupil
18.07.2010, 17:51 Uhr
Wer lernt Mathe schon freiwillig!? :P
Lazaruz
18.07.2010, 15:39 Uhr
Zumal Spiele ohne Text nicht existieren. :ugly:
Ghaleon
18.07.2010, 15:36 Uhr
Xxkaishinxx
18.07.2010, 15:30 Uhr
Ich spiele schon seit ich 11-12 bin und habe die Realschule mit 'nem 2,0 Schnitt abgeschlossen.
Was wollen die eigentlich?
Ich habe durch's spielen bessere Rechtschreibung und kann auch besser Lesen.
Wer sagt immerhin was davon, dass ein jeder nur Spiele ohne Text spielt?
Lazaruz
18.07.2010, 15:26 Uhr
Okay..ist ja nicht so, dass man in Video-Games nicht lesen muss. Verstehe.
Und die Erde ist eine Scheibe und CSS-Spieler sind Amokläufer und 9/11 war ein Inside-Job. *gähn*