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Rehabilitations-Zentren für Videospielsüchtige geplant
Im Gespräch sind offenbar zahlreiche über das Land verteilte Rehabilitationszentren, in denen vor allem Personen im Alter von 20 bis 30 Jahren Hilfe finden sollen. Jüngere Videospielsüchtige erhalten in Südkorea bereits seit einigen Jahren Hilfe in Form von Seelsorge-Programmen. Auch diese sollen nun für weitere Gruppen geöffnet werden, unter anderem etwa für Studenten und Arbeitslose, die der Meinung von Experten nach als besonders suchtgefährdet gelten.
Videospielsucht hat sich in Südkorea offenbar über die vergangenen Jahre hinweg zu einem ernsten Problem entwickelt. Erst kürzlich starb ein 32-jähriger Koreaner an Erschöpfung, nachdem er fünf Tage am Stück durchgespielt hatte. Einem Bericht des Psychologen Dr. Ha Jee-hyun zufolge kämen im Durchschnitt vier Erwachsene mit auf Videospiele bezogenen Suchtproblemen zu ihm - vor zwei Jahren wäre es noch lediglich einer im Monat gewesen.
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Tagadada
31.05.2010, 22:53 Uhr