Aliens: Colonial Marines - Taggenauer Releasetermin und neuer Trailer enthüllt

Tobias Ritter | 01.02.2012, 17:30 Uhr

Allgemeine News
Gericht setzt Diebstahl virtueller Güter mit echtem Diebstahl gleich

Ist der Diebstahl virtueller Gegenstände vor Gericht und in Sachen Strafmaß mit dem Diebstahl echter Dinge im realen Leben gleichzusetzen? Geht es nach dem Obersten Gerichtshof in den Niederlanden, dann lautet die Antwort eindeutig 'Ja'.

Bereits im Jahr 2009 wurden in erster Instanz zwei Angeklagte aufgrund eines Diebstahls im Online-Rollenspiel Runescape verurteilt, und zwar nach Maßstäben, die auch bei Dieben in der realen Welt angewendet werden. Gestohlen hatten die beiden zwei Jahre zuvor unter anderen ein virtuelles Amulett und ein virtuelles Messer. Der Anwalt der beiden Verurteilten wandte sich anschließend unter der Begründung, das virtuelle Gegenstände weder materiell seien noch einen wirtschaftlichen Wert hätten, an die nächsthöhere Instanz,

Nachdem nun auch der Oberste Gerichtshof dem Urteil stattgab, ist die Verurteilung rechtskräftig. Der zuständige Richter widersprach der Argumentation des Anwalts, und urteilte, dass virtuelle Gegenstände durchaus einen Wert hätten, und zwar basierend auf der für den Erhalt investierten Zeit und Energie des ursprünglichen Besitzers.

Die beiden virtuellen Diebe wurden zu jeweils 144 Sozialstunden verurteilt.



Gericht setzt Diebstahl virtueller Güter mit echtem Diebstahl gleich Kommentare (4)

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BlackSeraphin

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02.02.2012, 09:48 Uhr

Das ist doch lächerlich, demnähst wird man fürn kill bei EvE, weil man da seinen Klon verliert und die Gegenstände flöten gehen, als Mörder verurteilt. Total bescheuert, bei sowas verlieren Spiele ja Ihren sinn und da soll nochmal einer sagen die Zocker nehmen die Spiele zu ernst XD

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Fadobo

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02.02.2012, 09:43 Uhr

Bitte mal Quellen genau durchlesen lieber Herr Ritter. Da wurde nicht ein Amulett und ein virtuelles Messer sondern Amulett und eine Maske geklaut. Das Messer haben sie ihm IM ECHTEN LEBEN an den Hals gehalten und verprügelt. Hier geht es also nicht nur ums hacken und stehlen eines digitalen Guts, sondern einer ganz realen Erpressung und nötigung um diese Dinge zu bekommen, was wohl noch mal eine Ecke anders einzuordnen ist.

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Gortun

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01.02.2012, 23:21 Uhr

Mist!
Damit kann ich bei Skyrim die Diebesgilde wohl vergessen.

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Nestro

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01.02.2012, 22:27 Uhr

Geile Maßnahme. Weg vom Rechner und mehr unter Menschen. Vielleicht wollen sie hinterher gar nicht mehr zocken.

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