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GamersGate-Chef keilt gegen OnLive, Origin und Steam
Sein Fett als erstes weg bekommt der Streaming-Dienst OnLive. Auf das Potential eines Game-Straming-Modells angesprochen, äußerte sich Bergquist wie folgt:
"Im Moment wächst GamersGate in seinem Kerngeschäft rapide, es gibt also keinen Grund dafür, das erfolgreiche Konzept zu ändern. Soweit ich weiß, hat OnLive immer noch Probleme mit seinen Einnahmen und dem Geschäftsmodell. In der Theorie mag das vielleicht ein nettes Geschäftsfeld sein, aber ist es denn wirklich das, was die Kunden wollen, oder nur irgendetwas, was auf Risikokapital-Firmen ausgerichtet ist?"Und auch Origin, den Steam-Konkurrenten von Electronic Art, spricht Bergquist den langfristigen Erfolg ab:
"Ich muss schon sagen, ich bin wirklich beeindruckt von der Geschwindigkeit und Zielstrebigkeit, mit der sie Origin an den Start gebracht haben. Ich ziehe meinen Hut vor ihnen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sie wirklich als Konkurrent ansehe, so wie ich das bei Steam mache."Doch auch Steam, die Online-Vertriebsplattform von Valve, hat nicht den uneingeschränkten Zuspruch von Bergquist:
"Ich glaube nicht, dass ich übermäßig kritisch gewesen bin, aber das kann natürlich so aussehen, wenn alle anderen sie unreflektiert in den Himmel loben. Ich habe es schon vorher gesagt, und ich sage es noch einmal: Die Marktanteile von Steam können nur noch sinken. Steam macht eine großartige Arbeit, wenn es um die Super-Hardcore-Zielgruppe geht, aber jeder weiß doch, dass da nicht das große Geld zu holen ist. Der Markt wird zum Großteil von Leuten ebstimmt, die zwei bis drei Spiele pro Jahr kaufen, und die nach einem schnellen, einfachen und nahtlosen Weg zum Kaufen von Spielen verlangen. Die wollen keinen überfrachteten Client."
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