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Test zum Spiel: All Points Bulletin: Reloaded Spiel-Test

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Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 2011
Status:
Open Beta
Publisher:
GamersFirst
Entwickler:
Realtime Worlds
Genre:
Onlinespiel
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
www.gamersfirst.com/apb
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Preview
Ein Schritt weiter, aber... 5
Neuste: 28.05.2011 10:35
Test
Gangster, Bullen und andere Übel 32
Neuste: 22.07.2010 23:23
Interview
Kreativität, Konflikt, Prominenz 8
Neuste: 05.05.2010 16:25
Special
Prädikat: Individuell und innovativ 5
Neuste: 20.06.2009 21:28
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Marco "Gnoos" Neubert | 05.06.2009, 14:50 Uhr

All Points Bulletin: Reloaded - Special
Prädikat: Individuell und innovativ

1

MMO-Spieler wollen Individualität. Der eigene Charakter soll sich möglichst vom Einheitsbrei der anderen abheben. Ob Körperbau, Haarfarbe, gefärbtes Item oder Größe – Hauptsache unverkennbar. Warum Realtime Worlds auch so denkt und All Points Bulletin in diesem Bezug neue Maßstäbe setzt.
Die Frage, wie viel ihr beim Erstellen eines Charakters in All Points Bulletin selbst definieren könnt, ist einfach zu beantworten: Fast alles! Creative Director Dave Jones und Lead Designer Ej Moreland zeigten uns minutenlang die verschiedensten Optionen rund um die abgedrehten Charaktere im Spiel. Angefangen beim Körperbau, über die Hautfarbe, bis hin zur Haarlänge. Ihr könnt alles ändern. Vollkommen genre-untypisch dabei, dass ihr nicht etwa aus einer bestimmten Anzahl an Vorgaben wählen müsst, sondern vollkommen frei seid und alles fließend skalieren könnt. Statt dick, normal oder dünn habt ihr so schier unendliche Möglichkeiten für den Körperbau eures Alter Egos.

Wer genügend Talent besitzt und sich eine Weile mit dem Editor beschäftigt, könnte sein eigenes, virtuelles Ebenbild so nachbauen, dass auch Freunde euer Abbild erkennen werden. Denn selbst bei Brusthaaren, Kinnformen und Augenabständen seid ihr Herr der Lage und dürft so viel ihr wollt festlegen. In diesem Ausmaß hat es noch kein MMO - ich würde sogar soweit gehen, dass es noch kein Spiel geschafft hat, eine solche Vielfalt und Individualität zu bieten. Das geht sogar soweit, dass uns die Beiden von Realtime Worlds letztendlich einen dunkelhäutigen Mann im Anzug zeigen, auf dessen Rücken „Can we make him?“ prangert. Eine leichte Verwunderung bei den Journalisten weicht herzhaftem Lachen, als sich die Person umdreht und US-Präsident Barack Obama im feinen Zwirn mit einem „Yes we can“-Button anschaut.

Doch das ist noch nicht alles, was ihr machen könnt. All Points Bulletin setzt seinem Editor die Krone auf, indem ihr mit einem Photoshop-ähnlichen Tool eigene Logos erstellen könnt. Die tätowiert ihr entweder kurzerhand eine beliebige Stelle eures Charakters und könnt sie dabei drehen und ziehen wie ihr wollt, oder aber ihr verseht eure Klamotten damit. Die unterschieden sich übrigens nicht nur im Stil, sondern auch im Material. Mal zwängt ihr eure Dame in eine enge Lederhose, mal in einen kurzen, frechen Rock. Obendrein könnt ihr die Klamotten auch noch einfärben, damit der Auftritt eures Charakters auch wirklich einzigartig ist. Und da ein stinknormales Auto mal so gar nicht in die individuelle Welt von All Points Bulletin passt, habt ihr die gleichen Optionen auch noch bei den rund 30 Auto-Grundtypen.

Der umfangreichste Editor kann natürlich noch so gut sein, wenn das Spiel murks ist. Zum Glück konnte uns Realtime Worlds auch noch ein wenig Ingame-Material zeigen, bei dem wir schon nach kurzer Zeit über die gute Grafik verwundert waren. Qualitativ reicht die Optik zwar nicht ganz an die eines GTA IV heran, aber verstecken braucht man sich sicher auch nicht. Werbetafeln leuchten, die Welt wirkt belebt. Lediglich die teilweise eintönigen Häuser stören das ansonsten gelungene Stadtbild.

Auch Spieltechnisch hebt sich der Action-Shooter von klassischen MMOs deutlich ab. Statt Quests zu suchen, müsst ihr sie selbst erschaffen. Bevor ihr durch die Städt ziehen könnt, müsst ihr euer Geschlecht und die Fraktion wählen, der ihr angehören wollt. Neben den Enforcern auf der guten, gibt es auch die kriminelle Seite, deren Anführer Zombie ist. Ein muskelbepackter Kerl mit rotem Irokese.

Pro Stadt gibt es 100 Spieler und 1000 Zivilisten, die ihr zwar bekämpfen könnt, aber ansonsten keine tragende Rolle spielen. Viel wichtiger ist der Kampf zwischen Gut und Böse, der allein von den Spielern bestimmt wird. Ein Hauch Anarchie weht durch das Spiel, wenn die „Bösen“ so zum Beispiel ein Auto klauen und Spieler der guten Fraktion informiert werden, um sie aufzuhalten. Was dann folgt sah schon im Video spannend aus: Wissend, dass es gleich rund geht, erwarten die kriminellen Spieler einen Ansturm der Gesetzeshüter. Da hier nur reale Spieler beteiligt sind, weiß natürlich niemand von wo angegriffen wird und was passiert. Das macht ein solches Erlebnis ungleich spannender.



Den guten Ansätzen zum Trotz müssen wir nach der Präsentation zugeben, dass noch viele Fragen offen sind. Was soll die Spieler bei der Stange halten? Was ist das Ziel des Spiels? Gibt es so etwas wie Bossfights? Extra Content für Gilden? Wir wissen leider nur sicher, dass auch ein Auktionshaus im Spiel enthalten sein wird. Alles andere hoffen wir im Interview mit Chris Dye klären zu können, das wir euch nächste Woche nachliefern.

Die Closed Beta soll laut Jones übrigens bereits im August starten. Eine Open Beta sei auch geplant, derzeit aber noch nicht terminiert. Auch das Release-Datum konnte man uns mit „early 2010“ leider nur vage beschreiben.

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Prädikat: Individuell und innovativ Kommentare (5)

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LeFee

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20.06.2009, 21:28 Uhr

Für Jugendliche nicht geeignet.

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Tooffi

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07.06.2009, 13:45 Uhr

Mal sehn.

Die Grafik ist schonmal richtig gut und das Konzept scheint hoch interessant.
Und wenns von EA gepublished wird wirds vllt sogar F2P :D

Interessieren würde es mich auch wie groß die Stadt (Städte?) sein wird.

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Arafax

PM schreiben
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07.06.2009, 10:53 Uhr

mir gefällt das ende des trailers...auch wenn sowas mit echten spielern nie möglich wäre :P die würden doch nicht den zeigefinger vom abzug kriegen.

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Fotomoloman

PM schreiben
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06.06.2009, 15:27 Uhr

sieht aber schon geil aus O.o

und zum drohenden verbot: wayne? man kann es sich trotzdem beschaffen. und mit etwas trickserei spielt man halt auf ausländischen servern :)

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pan99

PM schreiben
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05.06.2009, 15:14 Uhr Nunja...

Das ist ja alles schön und gut (oder auch nicht). Wenn allerdings unsere Politiker auch nur halbwegs ernst machen (und davon ist nach aktuellem Stand auszugehen, siehe heutiger Beschluss der Länder-Innenminister-Konferenz)), wird dieses Spiel hierzulande niemals in den Handel kommen.

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