Aliens: Colonial Marines - Preview
Die mit dem roten Punkt - Aliens Colonial Marines
In einem Punkt besitzen die beiden Spiele dennoch eine gewisse Ähnlichkeit: enge Gänge, die einen durch die Raumschiffe beziehungsweise Raumstationen führen, und eine geringe Sichtweite, da die Dunkelheit der beständigen Gefahr Ausdruck verleiht. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon, denn im Gegensatz zu Dead Space haben wir es im Kampf gegen die Aliens mit einem First-Person-Shooter zu tun. Die Gegner werden meist direkt von der Decke geballert, wir nehmen ihnen nicht die Gliedmaßen einzeln ab und sie greifen meist in Scharen an. Denn auch wenn ihr nicht im Koop unterwegs seid, stehen euch fast die gesamte Zeit drei KI-Helfer zur Seite. Da braucht man schon ein paar Ziele, damit man öfter mal ein Xenomorph vor der Flinte hat und nicht nur unnütz seinen Kollegen folgend durch die Gänge hetzt.
Dementsprechend hinterließ die präsentierte Mission auch nicht den Eindruck, man könnte schnell unter Munitionsknappheit leiden. Ein klaustrophobisches Gefühl stellt sich jedoch in den beengten Gängen ein, in denen dank atmosphärischer Musik, effektvollen Sounds und gekonnt eingesetzten Lichtblitzen in der allgegenwärtigen Dunkelheit, die Gefahr als ständiger Begleiter spürbar wird. Noch bedrohlicher wird es allerdings, wenn man dann auf seinen Detektor schaut und überall um sich herum rote Punkte leuchten sieht. Sie symbolisieren die Jäger, die sich irgendwo an Wänden oder in den dunklen Schächten verstecken, und wer die Beute ist, könnt ihr euch sicher denken.
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