Activision
Droht Call of Duty ein ähnliches Schicksal wie Guitar Hero?
So ließ etwa Michael Pachter in diesem Zusammenhang verlauten, dass die Shooter-Reihe kaum mit dem Musik-Spiel-Genre zu vergleichen sei:
"Ich denke nicht, dass man sie überhaupt vergleichen kann. Guitar Hero ist ein Franchise, den sich die Leute einmal zulegen, weil die Peripherie-Geräte einfach großartig sind. Wenn der Markt dann erst einmal gesättigt ist, dann sind die einzigen neuen Käufer nur noch diejenigen, die sich erstmalig eine Konsole zulegen. Die 'Modeerscheinung' ebbt zur gleichen Zeit nach und nach ab. Call of Duty hingegen hat eine aktive Online-Community, die stetig anwächst. Wenn neue Versionen erscheinen, dann kommt die Gruppendynamik zu tragen, und viele Leute kaufen das Spiel, weil ihre Freunde das ebenfalls getan haben. Die Gefahr für den Franchise ist einzig und alleine Konkurrenz, und nicht das Überdrüssigwerden des Gameplays... Call of Duty wird niemals verblassen, es sei denn, Activision öffnet durch einen schlechten Ableger die Tür für die Mitbewerber."Analyst David Code von DFC Intelligence sieht die Thematik ähnlich, warnt jedoch davor, auch Call of Duty zu sehr zu melken:
"Mit Guitar Hero war doch von Anfang an ziemlich klar, dass es eine Modeerscheinung ist, die bis zum letzten Tropfen gemolken wird. Das Genre hatte die gleichen Probleme wie Titel aus den Bereichen Extremsport und Jagd. First-Person-Shooter gehören zu einem Genre, das sich bereits seit langem bewiesen hat, und die deshalb nicht mit mehr das Problem haben, lediglich eine Modeerscheinung zu sein. Wie dem auch sei, es gibt eine wirklich sehr reale Gefahr, einem Franchise die Qualität zu entziehen, indem man ihn zu sehr ausquetscht - und das kann darin resultieren, dass sich die Kunden abwenden. Bei Call of Duty liegt die Gefahr darin, die Qualität des Franchises beizubehalten und sicher zu stellen, nichts zu veröffentlichen, nur damit sie etwas veröffentlichen."Und auch Colin Sebastian von Lazard Capital Market stimmt mit den anderen darin überein, dass das Musikspiel-Genre nur eine Modeerscheinung war:
"Ich denke Musikspiele waren nur eine Modeerscheinung - genauso wie es die Fitness-Spiele einmal waren, und wie es die Tanzspiele heute vielleicht sind. Aber nach einigen Jahren des Wachstums, würde ich Call of Duty als Franchise nicht in diese Kategorie stecken. Kann es Activision sich aber selbst versauen? Natürlich, aber wenn sie sich auf qualitativ hochwertige Ableger, frische Hintergrundgeschichten und Online-Multiplayer fokussieren, dann sehe ich hier nicht das Problem, das der Franchise nachlassen könnte."Und Jesse Divnich von EEDAR fügt hinzu:
"Ich glaube nicht, dass sich irgendwelche aus dem Musikspiel-Genre gelernten Dinge auf den Call of Duty-Franchise anwenden lassen. Ich vertraue darauf, dass Activision weiß, was es mit Call of Duty zu machen hat. Ich bleibe aber gleichzeitig unschlüssig, was die Zukunft des Franchise angeht."
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XellDincht
16.02.2011, 22:37 Uhr
thsrbtstrndtfckyrmth
16.02.2011, 00:01 Uhr
celebroeye
15.02.2011, 23:39 Uhr
PinkohnePlan
15.02.2011, 17:24 Uhr
alle sagen das musikspiele mit cod nicht zu vergleichen sind (sind die da alleine drauf gekommen? XD) und das cod nicht eingestampft wird
tolle news XD
ElSamsonito
15.02.2011, 16:34 Uhr
Selbst wenn nurnoch 10% der Käufer der letzten CoD-Teile zuschlagen würden wäre das mehr als die meißten anderen Shooter verkaufen.
Und solange die Kunden wie verrückt selbst schlecht gemachte, überteuerte DLC's kaufen, soagr das doppelte für diese zahlen würden nur um mehr davon zu bekommen, braucht man sich keine Sorgen um CoD machen.
KennyM
15.02.2011, 16:29 Uhr
tun wa doch jetz schon, bei dem zusammengeschusterten mist den sie uns aufwärmen und das zu überzogenen preisen
Todesritter2k
15.02.2011, 16:14 Uhr