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Tobias Ritter | 15.12.2011, 11:15 Uhr

Activision Blizzard
Kreditantrag abgelehnt: Vivendi muss auf 1,34 Milliarden US-Dollar verzichten

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Vivendi, der französische Mutterkonzern von Spielentwickler und Publisher Activision Blizzard, seine Beteiligung am weltgrößten Videospiel-Unternehmen auf 'nur' noch 60 Prozent reduziert hat. Dadurch plante man offenbar, die eigene Kreditwürdigkeit zu festigen, um einen neuen Milliarden-Kredit für die Übernahme der Music-Assets von 'EMI' durch das eigene Tochterunternehmen 'Universal Music' aufnehmen zu können.

Ein Plan, der so ganz offensichtlich nicht aufging: Wie die englischsprachige Webseite bloomberg.com berichtet, wurde Vivendi nun ein Kredit in Höhe von 1,34 Milliarden US-Dollar verwehrt. Grund dafür ist Wirtschaftsexperten zufolge die anhaltende Wirtschaftskrise in der Eurozone, durch die potentielle Investoren immer öfter abgeschreckt werden.

Auf Activision Blizzard dürften die jüngsten Entwicklungen allerdings keine Auswirkungen haben.



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