Activision Blizzard
Kotick: 'Die Sache mit Schafer ist so niemals passiert'
Im Anschluss an diese Entgleisung folgte ein stetigen Hin und Her der beiden Konfliktparteien, allerdings ohne dass sich Kotick jemals selbst zu den Vorwürfen äußerte - bis jetzt.
In einem Interview mit der englischsprachigen Webseite joystiq.com ließ Kotick verlauten, die Sache, die der Beleidigung durch Schafer angeblich vorausgegangen war, sei so niemals passiert:
"Vivendi hatte ihm etwa 25 oder 20 Millionen US-Dollar für die Entwicklung vorgestreckt. Er jedoch verpasste sämtliche Zielsetzungen und Deadlines - etwas für das Tim bekannt ist. Dann folgte der Zusammenschluss von Activision und Vivendi, und ich wusste nicht wirklich viel über Brutal Legend. Ich weiß bis heute nicht, ob es da eine Entscheidung gab, es zu veröffentlichen oder nicht. Ich weiß noch nicht einmal an welchem Punkt der Diskussionen, wie wir mit dem Produkt weiter verfahren würden, wir angelangt waren. Keine von uns wusste, dass sie gar keine Rechte für einen Verkauf hatten. Also war alles was wir sagten: 'Schau, wenn du einen Handel mit einem anderen Unternehmen eingehst, dann zahl das Geld zurück, dass wir dir vorgestreckt haben. Das war alles, was wir wollten. Wir haben dann einen Bruchteil des Geldes zurückbekommen, das wir ihm zuvor gaben, und soweit ich weiß, war das das Ende der Angelegenheit. Ich kann noch nicht einmal sagen, ob es ein Gerichtsverfahren deshalb gab", so Kotick.Wenig später erschien Brutal Legend dann unter der Flagge von Publisher Electronic Arts.
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