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Test zum Spiel: A Vampyre Story Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
PC: 31. Oktober 2007
Status:
keine Angabe
Publisher:
Crimson Cow
Entwickler:
Autumn Moon
Genre:
Adventurespiel
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
vampyrestory-game.de
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

News
Nachfolger liegt aufgrund von Finanzierungsproblemen auf Eis 1
Neuste: 30.12.2011 14:44
Test
Adventure mit Biss 2
Neuste: 08.12.2008 12:21
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Alexander Glup | 04.12.2008, 21:19 Uhr

A Vampyre Story - Test
Adventure mit Biss

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Eine interessante Story: check! Humorvolle Dialoge voller Seitenhiebe: check! Zwei sympathische Hauptcharaktere: check! Liebevoll inszenierte Schauplätze: check! Knackige Rätsel: check! Na dann kann ja überhaupt nichts mehr schief gehen, oder?
Die Französin Mona De Lafitte ist eine aufstrebende Opernsängerin. Eines Tages lernt sie einen verschrobenen, aber nicht unsympathischen kleinen Mann kennen, der sie mit viel Charme umwirbt. Aber schnell zeigt Baron Shrowdy von Kiefer sein wahres Gesicht: Er verwandelt die Schönheit in einen Vampir und hält sie nun auf seinem Schloss in Draxsylvanien gefangen. Da sie mit schwarzer Magie an den Ort des Schreckens gebunden wurde, kommt es ihr gerade recht, dass Shrowdy auf einem seiner Ausflüge von Vampirjägern getötet wird. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln und das Gemäuer zu verlassen - wären da nicht der Bann, ein See, ein Seeungeheuer und ein ziemlich nerviger Geist.

Vampire können sich in Fledermäuse verwandeln. Kein Mythos, sondern Tatsache!

Der Charme der Charaktere hebt A Vampyre Story angenehm von anderen Adventures ab. Mona, die einfach nicht einsehen möchte, dass sie ein blutsaugender Vampir ist, bringt oft beinharte Sprüche und kann ihre Herkunft nicht leugnen. Ihr Begleiter Froderick ist auch immer wieder für die eine oder andere mehr oder weniger intelligente Phrase zu haben. Selbst die Nebendarsteller sind allesamt liebevoll und detailliert ausgearbeitet. Sei es nun die Eiserne Jungfrau (und ihr Bewohner; es ist eben etwas schmerzhaft, mit Dornen im Fleisch zu sprechen) oder die italienische Rattenmeute, die stimmlich an den Paten erinnert. Im Allgemeinen lassen die Entwickler keinen Seitenhieb auf andere Spiele, Filme oder beliebte Serien aus - egal ob Akte X oder die alten Monkey Island-Teile -, wobei gerade das Vampir-Adventure mit seiner rundum stimmigen Art und Weise an die alten LucasArts-Klassiker erinnert.

Eine Vielzahl von Rätseln steht bereit, um euch den Lebenssaft aus den Adern zu pressen. Neue und innovative Inhalte solltet ihr aber nicht erwarten: Serviert wird klassische Standardkost. Vor allem Kombinationsaufgaben stehen im Mittelpunkt des Adventures, aber auch immer wieder kleine Logikrätsel auf dem Programm. Sicher ist jedenfalls: So manches Gehirn wird vor Anstrengung qualmen! Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben ist hoch, aber immer logisch und definiert sich zum einen an der Zahl der Gegenstände, die ihr im Laufe der Szenarios in euren Sarg wandern lasst, der übrigens als Inventar dient, und an den Schauplätzen selber. Während ihr in Geheimakte Tunguska oder dem Nachfolger immer eine übersichtliche Anzahl an Items und begehbaren Orten hattet, liegt diese in A Vampyre Story deutlich höher. Ebenso fallen die klassischen Hilfsfeatures weg: kein Einblenden interessanter Objekte in der Umgebung auf Knopfdruck; kein Tagebuch, das wichtige Informationen für euch automatisch notiert oder sogar Lösungshilfen anbietet. Eigentlich schade, denn in so mancher Situation wäre eine Hilfestellung praktisch gewesen.

Wenn hier keine Geheimtür ist, wo dann?

Berührt alles! Seht euch alles an! Sprecht mit jedem! Insgesamt bietet euch das Spiel vier Möglichkeiten, um mit der Umwelt zu interagieren: Nehmen, Sprechen, Fliegen (Vampire können sich natürlich in Fledermäuse verwandeln) und Betrachten. Auch hier geht A Vampyre Story klassische Wege und lässt euch viel Raum, um alles auszuprobieren. Entweder weist euch Mona mit einem bissigen Kommentar zurecht oder sinniert mit Froderick über den Gegenstand oder die Person der Neugierde.

Die ausgedehnten Dialoge geben oft Hinweise und stoßen euch in Richtung Lösung. Mit anderen Worten: unbedingt die Lauscher aufsperren, wenn die abgefahrenen Charaktere etwas zu sagen haben. Manchmal erweist sich das Zuhören aber als schwierig. Zwar werden die Dialoge, die jederzeit wiederholbar sind, im altbekannten Multiple-Choice-Verfahren geführt, doch die Texte sind manchmal leider auch etwas langatmig; besonders wenn mal kein Scherz über die Lippen der Protagonisten - egal ob Haupt- oder Nebendarsteller - rutscht. Etwas weniger Blabla hätte den markigen Scherzen jedenfalls weiteres Gewicht verliehen.

A Vampyre Story ist auch im Bereich der Technik auf Old-School getrimmt. Die liebevollen und detailverliebten Schauplätze sind von Hand gezeichnet, während die Charaktere in 3D generiert werden, mit viel Tiefe und weichen Animationen begeistern. Die Synchronsprecher klingen nicht nur sehr motiviert und charmant - wer kann schon einer Frau mit einem niedlichen französischen Akzent widerstehen? -, sondern wurden den Charakteren auch mit sehr viel Sorgfalt zugeteilt. Die Musik ist eine Symphonie, die den Hintergrund des Horror-Komik-Szenarios zu jeder Gelegenheit unterstreicht.

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Adventure mit Biss Kommentare (2)

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Zup

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Friendinvite

08.12.2008, 12:21 Uhr

Das das Spiel nur der Auftakt einer Reihe ist und man quasi mitten im Spiel aus der Geschichte geschmissen wird und man auf die Nachfolger warten darf, wird hier nicht erwähnt. Ich finde diese Scheibchenpolitik ziemlich armseelig. Gerade Adventures leben davon, eine gute in sich abgeschlossene Geschichte / Episode zu erzählen.

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Ghaleon

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Friendinvite

05.12.2008, 23:27 Uhr

Ich spiels jetzt schon den halben Abend - ist ganz nett ^_^

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