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Test zum Spiel: A New Beginning Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
PC: 08. Oktober 2010
Status:
Released
Publisher:
Deep Silver
Entwickler:
Daedalic Entertainment
Genre:
Adventurespiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
anewbeginning-game.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Der Anfang vom Ende 2
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Neuer Anfang, alte Stärken 1
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Sven 'cobra79' Hollunder | 03.10.2010, 16:56 Uhr

A New Beginning - Test
Der Anfang vom Ende

1 Wertung

Während heutzutage die Debatte über den Klimawandel noch tobt und die Suche nach langfristigen Lösungen an geschäftlichen Interessen, unliebsamen Entbehrungen und mangelnden Visionen scheitert, liegen die Fakten im Jahre 2500 unleugbar auf dem Tisch. Zumindest wenn man der düsteren Zukunftsvision glauben schenken mag, die Entwickler Daedalic im neuen Adventure-Thriller A New Beginning zeichnet.
Das Erfolgsstudio, das sich bisher vor allem durch "The Whispered World" und "Edna bricht aus" einen Namen machen konnte, wandelt also ganz ungewohnt auf ernsthaften Pfaden. Die gesammelte Expertise und das Feedback der vergangenen Jahre lassen den Ausflug in unbekanntes Terrain aber wie einen sonntäglichen Spaziergang bei Kaiserwetter erscheinen. Wenn man es kann, sieht halt alles so einfach aus.

Dementsprechend wundert es nicht, dass auch A New Beginning die Herzen von Adventure-Liebhabern höher schlagen lassen wird. Ein paar Tage Geduld bis zum Release am 08. Oktober sind ja noch angesagt. Wir mussten zum Glück nicht warten und können euch im Test anhand der Goldmaster schon jetzt verraten, wie sich die neue Seriosität auf den Spielspaß auswirkt. Um es kurz zu machen und gleich Entwarnung zu geben: Die Moralkeule, die über dem ganzen Projekt zu schweben schien, entpuppt sich als Fliegenklatsche, die man getrost ignorieren kann; oder eben nicht: "Atomkraft? Nein danke!"

Die stilvollen Hintergründe verdeutlichen, dass die Zukunft in A New Beginning nicht sonderlich rosig aussieht.

Wie bereits auf der gamescom versprochen, bildet die ökologische Zwickmühle aus steigendem Energiebedarf und fehlenden industriellen Alternativen der Stromerzeugung nämlich nur den Hintergrund der Geschichte. So hat die Menschheit der Zukunft mit den Auswirkungen der abgeschmolzenen Pole zu kämpfen und fristet unter Tage ein eher armseliges Dasein. Die Oberfläche des Planeten ist verwüstet und unbewohnbar, aber eine noch viel schwerwiegendere Katastrophe bahnt sich an: Eine Sonneneruption ungekannten Ausmaßes droht zu allem Überfluss, die gesamte Erdbevölkerung zu vernichten, da das magnetische Feld des Blauen Planeten nicht mehr existiert. Die bevorstehende Apokalypse ist Katalysator und Initiator der folgenden acht spannenden Kapitel.

Mittels Zeitkapseln versucht die Menschheit die nahende Katastrophe abzuwenden.

Um den drohenden Untergang zu vermeiden, setzen Fay und ihre Zeitreisekollegen alles auf eine Karte und springen in die Vergangenheit. Im Jahr 2050 angekommen, scheinen die verhängnisvollen Ereignisse aber bereits in vollem Gange zu sein und die Mission droht zu scheitern. Nur mit Mühe und des Spielers Hilfe gelingt es den Überlebenden, einen weiteren Sprung ins Hier und Jetzt zu vollführen, um mit den Forschungsergebnissen von Bent Svensson den letzten Trumpf auszuspielen und die Zukunft doch noch zu ändern. Der Retter wider Willen beschäftigte sich lange Zeit an der Energiegewinnung durch Blaualgen, blieb aber auf dem Level der Grundlagenforschung hängen und wird nun kurzerhand entführt. Um nicht noch mehr zu verraten, soll es das an dieser Stelle mit der Story gewesen sein.

1 Wertung




Der Anfang vom Ende Kommentare (2)

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cobra79

PM schreiben
Friendinvite

04.10.2010, 21:05 Uhr

Mit Zack McCracken bin ich irgendwie nie richtig warm geworden, aber die Indiana Jones-Spiele stellen auch für mich die Messlatte dar, an denen sich Adventures messen müssen - tolle Geschichte, gute Dramaturgie und ein echter Hauch von Abenteuer. Ich würde jedoch nicht soweit gehen und neumodische Spiele deswegen grundweg ablehnen.

Im Unterschied zu früher scheinen viele Titel jedoch tendentiell einfacher zu sein. Liegt vermutlich auch an den Kunden selbst, die bei jeder kleinen Kopfnuss sofort anfangen, nach einer Lösung zu googlen.

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Valve

PM schreiben
Friendinvite

03.10.2010, 23:01 Uhr

heutige adventures sind so furchtbar linear und bieten so wenige lösungswege.

wenn ich da an zack mc kraken oder indiana jones and the last crusade denke, will ich das neuzeit zeug einfach nicht mehr spielen.

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