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Plattformen:
PSP
Release:
Playstation Portable: 30. März 2007
Status:
Released
Publisher:
Eidos
Entwickler:
Collision Studios
Genre:
keine Angabe
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
300videogame.warnerbros.com
Fanseite:
keine Angabe
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Timo Golowko | 19.04.2007, 00:05 Uhr

300: March to Glory - Test
Spartaner kennen keine Furcht

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Doch leider hat auch die Kameraführung so ihre Schwächen. Oft wird das Blutspektakel durch eine Nahaufnahme noch verdeutlicht, doch dabei wird des Öfteren so ein unglücklicher Winkel gewählt, dass man keine Übersicht mehr hat und so den Gegnern fast hilflos ausgeliefert ist. Erst ein paar Schritte abseits der Gegner bringen wieder die gewohnte Einstellung und Sichtweise. Besonders problematisch ist es bei der Mission, als Leonidas sich in ein Lager der Perser einschleichen soll, aber durch die Kamera ist dies unmöglich, denn eine Voraussicht ist nicht geboten und so wird man schneller entdeckt als einem lieb ist.

Worauf man ständig im Spiel achten sollte und muss, ist bei der Verdunklung des Himmels. Denn dann erwartet den Spieler ein Pfeil-Hagel. Und wenn dann kein Schild parat ist, gnade Gott.

Die Grafik kann sich durchaus sehen lassen. So ist manchmal im Hintergrund die riesige unbezwingbare Armee zu sehen und viele Szenarien sind somit auch sehr eindrucksvoll dargestellt, aber an anderen Stellen lässt es dann doch mal wieder nach. Ingesamt kann gesagt werden, dass die Grafik gut gelungen ist, jedoch ihre Aussetzer hat, wenn mal ein paar Gegner mehr in den Bildschirm laufen. Dies zwingt die Performance dann das eine oder andere Mal in die Knie. Oder läuft man mit dem Charakter gegen die Wand, hat man ein großes, kantiges und halbdurchsichtiges Etwas, aber keinen kompletten Soldat mehr. So kann es auch passieren, wenn von oben auf eine untere Ebene gesprungen wird, dass die Beine bis auf die Knie verschwinden. Erst durch einen erneuten Etagenwechsel ist wieder alles korrekt hergestellt. Diese kleinen, aber auch zum Teil sehr groben Fehler trüben den Spielspaß ungemein. Was jedoch gelungen ist, sind die Zwischensequenzen im typischen Comic-Style von Frank Miller. Hier wird immer wieder ein Teil der Geschichte erzählt, mit starren, aber auch mit sich bewegenden Objekten (z.B. flattert der Mantel von Leonidas) etwas Leben eingehaucht wurde.
Beim Sound scheinen die Entwickler jedoch ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, der imposante orchestrale Klang im Hintergrund ist der ständige Begleiter auf den Schlachtfeldern, auch die Geräuscheffekten teilen so ihren Beitrag zur Schlachtfeldatmosphäre bei. Doch die englische Sprachausgabe ist das berühmte i-Tüpfelchen und stellt sich sehr positiv in den Vordergrund.
Aber auch einige Extras bietet das Spiel. So kann man eine Statistik über die getöteten Gegner einsehen. Dies ist durchaus nicht jugendfrei und vielleicht etwas abartig, denn hier werden die Anzahl der Enthauptungen und Verstümmelungen aufgezählt, aber auch die verdienten Kleos oder die bevorzugte Waffe. Es gibt aber auch nette Extras zum Film, so können Filmfotos, Filmszenen, Bilder des Storyboards oder Konzeptgrafiken eingesehen werden. Aber auch kleine Filme, wie der Kinotrailer oder Interviews sind mit dabei.

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