Fernfahrerromantik ist vorbei? Längst nicht, denn die beweist 18 Wheels of Steel in der neuesten Auflage des Truckerspiels.
Die Autobahn ist mal wieder verstopft, eigentlich wäre das Wochenende zum Greifen nah, doch wieder mal wird nichts aus dem rechzeitigen Feierabend. Die Truckeridylle ist heutzutage oftmals nicht mehr das, was sie früher mal war. Warentermingeschäfte drängen viele Fahrer dazu, schneller zu fahren, die Lenkzeiten zu überschreiten und stets mit Stress und Hektik unterwegs zu sein. Hinzu kommt, dass die anderen Verkehrsteilnehmer stetig pöbeln, weil die rechte Spur voller LKW ist. Wer bringt aber sonst die tausenden Pakete, das frische Obst und die anderen Leckereien? Sicherlich nicht der Weihnachtsmann. Verständlich, dass viele Trucker ihren Job nicht mehr so gerne machen wie früher, als Zeitdruck und Co. noch überschaubar waren. All dies ist allerdings kein Grund, um die Truckerromantik aufzugeben: In 18 Wheels of Steel Haulin soll die schöne alte Zeit zurückgeholt werden. Will man aber wirklich nach einem stressigen Tag auf der Autobahn auch noch virtuell losdüsen?
Einmal quer durch die USA: Der Spieler kann mit zahlreichen Zugmaschinen quer durch das Land reisen.
Eines dürfte übrigens klar sein: Truckerfeeling hat man im Blut. Da kann keiner mit einem gedruckten Handbuch kommen und sagen, wie man den großen LKW zu fahren hat. Selbst ist der Fahrer, dies haben sich wohl auch die Entwickler gedacht und gerade daran gespart. Falls demnächst also der Aufleger alleine weiterfahren sollte, könnte dies an einer Fehlbedienung liegen. Der erste Eindruck vom Spiel ist da schon besser: Das Menü begrüßt mit einer typisch amerikanischen Zugmaschine, die wie in einem Showroom gedreht wird. Schade nur, dass dieser gute Eindruck nicht bestehen bleibt. Ein Tutorial sucht der Hobby-Trucker vergeblich, was zusammen mit dem Fehlen einer gedruckten Beilage natürlich sehr ärgerlich ist. Wer will sich schon selbst den Weg durch die Menüs bahnen und aufschreiben, wo das jeweilige Kommando abgelegt ist?
Wenigstens ein kleines Einlegeblatt mit den Tastaturkürzeln hätte drin sein müssen, denn so teuer ist ein Druck wirklich nicht. Hat man sich von diesem Schock erholt, sollte der erste Schritt nicht gleich in die Kampagne führen, sondern am besten zur Einzelfahrt. Diese kann man für die eigenen Zwecke als Tutorial umgestalten. Gewählt wird zunächst die Zugmaschine, mit der dann vom Firmenstandort zur Zielbestimmung gefahren werden soll. Die Strecken reichen hierbei quer durch die Vereinigten Staaten. Erfreulich, dass die Einstellungen alle selbst festgelegt werden können: Von Bismarck geht es mit Militärausrüstung bis nach Las Vegas. Keine leichte Strecke und dann liegt auch noch Schnee - wenn das mal gut geht.
Ordentlich Ware, dann klappt es auch mit dem Bargeld. Erfreulich ist die Vielfalt an möglichen Transportwaren.
Auf dem Gelände der Spedition muss erstmal der Aufleger angehängt werden, denn sonst wird aus dem Transportgeschäft nichts. Wer vergisst, nachzuschauen, ob die Ware schon an der Zugmaschine hängt, legt mitunter schon mal die halbe Strecke ohne sie zurück. Ärgerlicher geht es wohl kaum. Drückt man dabei zu stark aufs Gas und fährt genervt über eine Ampel, dann kann es passieren, dass das Auge des Gesetzes zusieht und hart -schlägt. Schnell wird man in Las Vegas 9.000 US-Dollar dafür los, dass man den Termin einhalten wollte. Da wäre am Roulettetisch wohl mehr drin gewesen. Insgesamt kann der Spieler über 45 unterschiedliche Frachtartikel durch das Land fahren. Ob nun Hummer für die US-Armee oder ganze Tankzüge - die Auswahl ist groß und sorgt zumindest ein wenig für Abwechslung. Man braucht nicht einmal einen Sonderschein für Gefahrgut, hat überhaupt jemand nach einem Führerschein gefragt?
Sie könnten bei den Schildern wo die Städtenamen draufstehen können si auch mal die Kilometer die noch zu fahren auch ran schreiben.
Also wie viel Kilometer es noch in die Stadt sind
Unbekannt
02.08.2007, 18:11 Uhr
Also wie viel Kilometer es noch in die Stadt sind
TRACKER-man
23.07.2007, 20:16 Uhr